Meine Fotoausrüstung

Du willst wissen, mit welcher Kamera ich meine Fotos erstelle? Du fragst dich, wie eine komplette Fotoausrüstung für Reiseblogger aussieht? Dann bist du hier richtig. Von der Kamera bis zur Speicherkarte: Auf dieser Seite stelle ich dir mein komplettes Equipment vor.

Das Wichtigste: Kameras und Objektive

Ich besitze eine Nikon D3200 Spiegelreflexkamera mit drei Objektiven: Einer 35mm-Festbrennweite von Nikon, einem Sigma Standardobjektiv mit einer Brennweite von 17-70 mm (gibts auch für Canon-Kameras) und einem Nikon-Tele mit einer Brennweite von 55-200 Millimetern.

Dazu fotografiere ich mit meinem iPhone 6. Das macht unter den richtigen Umständen richtig gute Fotos – Fotos, die ich sogar schon für Drucke verkauft habe. Für mich persönlich ersetzt das iPhone die Spiegelreflexkamera aber nicht, weil ich daran keine Einstellungen wie etwa Blendenöffnung oder Belichtungszeit ändern kann. Aber für einen schnellen Schnappschuss ist es super.

Der Kleinkram: Adapter, Akkus, Speicherkarten

Dazu besitze ich einen WLAN-Adapter, mit dem ich Bilder von der Spiegelreflexkamera direkt auf mein Handy übertragen kann (auch ohne Internetverbindung). Neuere Kameras haben diese Funktion häufig schon integriert. Das funktioniert beim iPhone auch gut mit diesem Adapter. Einfach SD-Karte reinstecken, am Handy mit Lightning-Anschluss anschließen und Fotos super schnell aufs Gerät ziehen.

Ich würde nie mit meiner Kamera losziehen, ohne einen Ersatzakku als Backup dabei zu haben. Nie. Dabei setze ich auf das Original vom Hersteller. Ich weiß, da gibt es andere Meinungen. Für mich ist das gut angelegtes Geld. Ich würde ja schließlich auch keinen Mercedes kaufen und dazu einen Motor von Peugeot.

Auch Speicherkarten kann man nie genug haben – es ist einfach so unfassbar ärgerlich, wenn du irgendwo stehst und plötzlich ist der Speicher voll und du musst alte Bilder löschen, bevor du neue aufnehmen kannst. Das kann auch passieren, wenn die Speicherkarte scheinbar leer ist, sie aber aus irgendwelchen Gründen nicht richtig formatiert wurde. Ist mir alles schon passiert. Deshalb habe ich immer mindestens zwei SD-Karten mit je 32 GB Speicherplatz dabei. Und zwar diese.

Besser greifen, besser fotografieren

Kennst du das: Wenn du Hochkantaufnahmen machst, ist es schwer, die Kamera genauso ruhig zu halten wie bei Querformaten. Das liegt einfach daran, dass die Kamera halt doch ein Eigengewicht hat und die Hand in der ungewohnten Position schneller abrutscht. Abhilfe schafft ein zusätzlicher Handgriff. Der wird einfach an die Unterseite der Kamera geschraubt und du kannst damit sogar den Auslöser betätigen – je nach Modell entweder mithilfe einer Funkverbindung oder eines  Kabels. Weil die Griffe üblicherweise ins Akkufach gesteckt werden, kommt der Akku dafür in den Griff. Praktisch: Du kannst sogar zwei Akkus gleichzeitig benutzen.

Für Aufnahmen ohne Verwacklung: Das Stativ

In meinem Besitz befindet sich auch ein Stativ, das hin und wieder sogar auf Reisen zum Einsatz kommt. Ins Gepäck kommt es vor allem dann, wenn ich schon vorhersehen kann, dass ich viel im Dunkeln oder in schwierigen Situationen fotografieren will oder dass ich hin und wieder mit Selbstauslöser hantieren muss. Weil es so wunderbar leicht und kompakt und schnell aufzubauen ist, habe ich mich für das Wolverpod Twist Reverse II von Wolver Line entschieden, das allerdings gar nicht so leicht zu bekommen ist. Eine Liste mit Online-Shops, die es verkaufen, gibt es auf der Homepage von Wolver Line.

Schutz und Trickkiste: Filter

Auf allen meinen Objektiven nutze ich einen UV-Filter zum Schutz gegen Schmutz. Sehr zufrieden bin ich mit diesen hier von Walimex, die es in verschiedenen Größen passend zu deinen Objektiven gibt. Langzeitbelichtungen bei Tageslicht funktionieren bestens mit ND-Filtern, im Mittelklasse-Preissegment am besten mit diesen hier von Haida.

Die Verpackung macht’s

Je nach Ausrüstung entscheide ich mich für die passende Kameratasche. Ich besitze eine kleine Lowepro Toploader für kleine Fototouren. Zusätzlich habe ich mir für meine Objektive Köcher genäht, damit ich sie auch mal in der Handtasche sicher verstauen kann. Und für größere Fototouren nutze ich meinen heiß geliebten Fotorucksack von Hellolulu, in dem ich alles unterkriege – und sogar noch ein bisschen sonstigen Kram.

Das Beste kommt zum Schluss: Die Bildbearbeitung

Zur Fotobearbeitung nutze ich am liebsten Adobe Lightroom – eines der besten und stärksten Archivierungs- und Fotobearbeitungsprogramme, die ich kenne. Version 6 gibt es bei Amazon noch in der Vollversion zu kaufen. Mit der sparst du dir die Abo-Gebühren für die Creative Cloud, die sich nur lohnt, wenn du mehrere Adobe-Produkte nutzt. Für schnelle Bearbeitungen auf dem Handy nutze ich die Apps Aviary und Afterlight.

Natürlich habe ich nicht immer meine gesamte Ausrüstung dabei. Bin ich in einer Stadt unterwegs, packe ich häufig nur Standardzoom und Festbrennweite ein. Will ich Tiere oder Porträts aufnehmen, nehme ich das Tele mit. Und manchmal ist auch aus Platz- oder Gewichtsgründen nur das Standardobjektiv dabei. Das ist übrigens im Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar und wesentlich besser als das 18-55mm-Kit-Objektiv, das oft mit der Kamera im Set verkauft wird (besser: nur den Kamera-Body kaufen und die Objektive extra). Das Stativ kommt nur in den Rucksack, wenn ich filme oder schon weiß, dass ich Nachtaufnahmen oder Selbstporträts machen werde.

Ich hoffe, ich konnte dir mit dieser Aufstellung ein wenig weiterhelfen. Falls du eine Frage zu einem der hier vorgestellten Produkte hast, schreib mir eine Mail, ich helfe gerne weiter.

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