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Individuell nach Hawaii: Dein Guide für den perfekten Urlaub

Kleines Inselparadies, viele Besucher: Hawaii ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Die Nachfrage nach Unterkünften, Mietautos und Co. ist vor allem in der Hauptsaison entsprechend hoch. Unterkünfte sind dann häufig ausgebucht und die Preise schießen in die Höhe. Für einen gelungenen Hawaii-Urlaub ist gründliche Planung deshalb sehr wichtig.

Wie alle anderen Menschen, die von Hawaii träumen, hast auch du mit Sicherheit noch viele Fragen. Welche Inseln willst du überhaupt besuchen? Wie viel Zeit solltest du für einen Hawaii-Urlaub einplanen? Was ist die beste Reisezeit? Und was darfst du auf gar keinen Fall verpassen?

In diesem Artikel erfährst du, wie du deinen perfekten Hawaii-Urlaub planst, welche Inseln zu dir passen und um was du dich unbedingt schon vor der Reise kümmern musst.

Willst du stattdessen lieber wissen, wie viel ein Hawaii-Urlaub kostet? Dann hier entlang: Das kostet der Urlaub im Paradies.

Hilo, Hawai’i Island.

Individuelle Reiseplanung: So einfach geht’s

Pauschalreisen nach Hawaii sind beliebt, weil sie eine Reise ohne großen Planungsaufwand ermöglichen. Doch keine Sorge: Es geht auch ohne Reiseveranstalter! Und unterm Strich bist du ohne Pauschalpaket nicht nur viel freier und individueller unterwegs, sondern kannst auch noch um einiges günstiger reisen. Denn wenn du deine Reise selbst planst, entscheidest du, wo du übernachtest und wie viel Geld du für Essen, Eintritte und Fortbewegung ausgibst.

Die zweite gute Nachricht: Einen Hawaii-Urlaub planen geht leichter als du denkst. Damit du nicht bei Null anfangen musst, habe ich diesen Guide erstellt. Auch ich hatte am Anfang viel mehr Fragen als Antworten und habe mich tagelang mit der Reiseplanung beschäftigt. Und davon sollst du jetzt profitieren.

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Oahu, Nordküste.

Hawaii-Urlaub planen: So viel Zeit muss sein

Mich hat vor kurzem ein Leser gefragt, ob ihm wohl zwei Wochen für einen Hawaii-Urlaub reichen würden.

Meine Antwort lautete: Jein. Zwei Wochen sind bei einer Reise, die quasi ans andere Ende der Welt führt, ganz klar ein Kurztrip. Von den zwei Wochen gehen schon gut zwei Tage und Nächte für Hin- und Rückflug drauf und die Zeitverschiebung von zwölf Stunden im Sommer, bzw. elf Stunden im Winter hat es in sich.

Der menschliche Körper benötigt pro Stunde Zeitverschiebung etwa einen Tag zur Umstellung des Biorhythmus. Das heißt natürlich nicht, dass du elf Tage lang wie ein Zombie durch die Gegend läufst. Die Gewöhnung an die neue Zeitzone funktioniert bei den meisten Menschen wesentlich schneller. Bei mir hat es bei der ersten Reise nach Hawaii etwa drei Tage gebraucht, bis ich tagsüber munter und nachts müde war, bei der zweiten zwei Tage.

Bei zwei Wochen bleiben abzüglich Flugzeit noch zwölf Tage. Und zwölf Tage reichen natürlich nicht, um alle Inseln kennenzulernen – vor allem, wenn du an zwei bis drei dieser Tage durch den Jetlag bedingt an die Grenzen deiner körperlichen Belastbarkeit stößt.

Drei bis vier Wochen in Hawaii sind ideal

Aber: Eine bis zwei Inseln sind auf jeden Fall drin. Dennoch würde ich dir unbedingt dazu raten, länger nach Hawaii zu reisen. Drei bis vier Wochen sind ideal. Wenn du aber unbedingt nach Hawaii willst und auf keinen Fall länger als zwei Wochen bleiben kannst, werde ich dir auch nicht davon abraten.

Für Hawaii gilt wie für so viele Länder dieser Welt: Je länger du bleiben kannst, desto besser. Ich selbst war bei meiner ersten Reise etwas länger als drei Wochen auf den Inseln und wusste schon direkt nach meiner Rückkehr, dass ich wieder nach Hawaii reisen würde. Nicht, weil mir diese Zeit zu kurz vorkam, sondern weil ich mich auf Anhieb in das Inselparadies verliebt habe.

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Three Bears Falls, Road to Hana, Maui.

Die beste Reisezeit für Hawaii

Hawaii ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Von April bis November ist es mit Temperaturen zwischen 24 und 31 Grad etwas wärmer, während es im Winter auf 20 bis 27 Grad abkühlen kann. Auf den Vulkanen kann es durchaus auch frischer werden, denn dort geht es immerhin bis auf maximal 4200 Meter hoch. Auf der Spitze des Mauna Kea auf Hawai’i Island – umgangssprachlich auch einfach Big Island genannt – liegt im Winter sogar Schnee.

Waipio Valley, Hawai’i Island.

Das Wetter auf Hawaii

Es regnet auf Hawaii selten und meist lokal begrenzt. Bedingt durch Winde und die vulkanische Beschaffenheit gibt es auf allen Inseln trockenere und regenreichere Plätze. Faustregel: Die windwärts gelegenen Seiten im Osten und Nordosten kriegen meist mehr Niederschlag ab und sind dafür auch grüner. Als Regenlöcher gelten beispielsweise Hana auf Maui und Hilo auf Big Island. Was aber keinesfalls heißt, dass es dort ständig regnet.

Vorsaison, Hauptsaison, Nebensaison

Voll wird es insbesondere in den US-Amerikanischen Ferien sowie von Juni bis August und in der Walsaison von Dezember bis Anfang April, wenn zahlreiche Buckelwale in den Gewässern rund um Hawaii ihre Jungen gebären. Trubel herrscht außerdem zu Weihnachten und Neujahr.

Wer ohne Massen anderer Touristen reisen will, sollte einen Hawaii-Aufenthalt im Mai oder im November planen.

Die beste Zeit für Surfer

Hawaii ist untrennbar mit dem Surfen verbunden und bietet einige der besten und größten Wellen der Welt. Big-Wave-Saison ist von November bis Februar. Dann lassen Winterstürme über dem Pazifik die Wellen an den Nordküsten auf bis zu 20 Meter anwachsen. Ende November, Anfang Dezember finden auf Oahu außerdem die Reef Hawaiian Pro statt, bei denen sich die besten Wellenreiter der Welt messen.

Für Surfanfänger und Fortgeschrittene herrschen auf Hawaii das ganze Jahr über ideale Bedingungen. Selbst in der Big Wave Saison finden sich überall auch Buchten mit kleinen oder kleineren Wellen. Tipps für gute Breaks gibt es hier: Die besten Surfspots für Anfänger auf Oahu, Maui und Big Island.

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Haleiwa, Oahu.

Welche Insel ist die richtige für dich?

Hawaii besteht aus 137 Inseln und Atollen, von denen allerdings nur acht bewohnt und sechs für Touristen zugänglich sind. Jede Insel hat ihren eigenen Charme. Ich war nur auf vier Inseln – Oahu, Maui, Big Island und Kauai und stelle dir hier deshalb sowohl meine eigenen Erlebnisse als auch die Ergebnisse meiner Recherchen vor.

Inselprofil: Oahu

Oahu ist die Hauptinsel Hawaiis. Hier leben die meisten Hawaiianer: Knapp eine Million Menschen und damit drei Viertel der hawaiianischen Bevölkerung. Und hier zieht es auch die meisten Touristen hin. Kaum zu glauben: Viele Besucher bleiben einfach ihren gesamten Urlaub lang auf Oahu und lassen alle anderen Inseln links liegen. Die drittgrößte Insel ist gerade einmal 64 Kilometer lang und 42 Kilometer breit, hat aber weit mehr zu bieten als nur Waikiki Beach.

Oahu: Die Highlights

Waikiki Beach: Am bekanntesten Strand Hawaiis wurde das Surfen erfunden – und natürlich zieht es hier sehr viele Wellenreiter ins Wasser.

Pearl Harbor: Der ehemalige amerikanische Truppenstützpunkt im Pazifik liefert ein eindrucksvolles Beispiel von amerikanischem Pathos und Patriotismus, ist aber nur bedingt einen Besuch wert, wenn du dich nicht für Waffen und Kriegshistorie interessierst.

North Shore: Die Nordküste könnte genauso gut auch Surfer’s Paradise heißen. Hier trainieren die weltbesten Surfer. Die Ostküste hingegen ist bei Kite- und Windsurfern beliebt und auch ein guter Ort, um zum ersten Mal in die beiden Sportarten hinein zu schnuppern.

Bishop Museum: Wer etwas über die Kultur der Inseln lernen möchte, sollte unbedingt das Bishop Museum besuchen. Das Museum bietet eine sehr gute Übersicht und spannende Ausstellungsstücke zur Besiedlung der Inseln durch die Polynesier, über die hawaiianische Geschichte und über Bräuche und Riten.

Haleiwa, Oahu.

Außerdem: Wandern im Waimea Valley, Ananasplantagen, ein Ausflug zur Hanauma Bay, Spaziergang auf den Diamond Head.

Hotspots: Fast alle großen Hotels und Anlagen sind im Süden angesiedelt. Dort ist das Angebot wesentlich größer als im Norden. In Waikiki reiht sich ein Hotel ans andere. Unterkünfte an der Nordküste findest du am einfachsten über Airbnb oder einen Bed & Breakfast-Anbieter wie zum Beispiel Affordable Paradise.

Wie viel Zeit du einplanen solltest: Oahu ist klein und die Highlights hast du in drei bis vier Tagen gesehen.

Mein Tipp: Buche dir im Voraus eine Unterkunft in Haleiwa und unternimm von dort aus Ausflüge über die Insel – am besten mit dem eigenen Mietwagen. Haleiwa liegt an der Nordküste, es gibt viele Restaurants und günstigere Snackwagen, an denen du auch einen ganzen Hummer essen kannst, und tolle kleine Surferboutiquen.

Inselprofil: Maui

Maui ist DIE Surfer-Insel. Hier lebt es sich unglaublich lässig – und falls du noch nie auf einem Surfbrett gestanden hast, ist Maui der richtige Ort, um damit anzufangen. Die Insel ist nur unwesentlich größer als Oahu und hat mit Kahului auch einen Hafen, in dem Kreuzfahrtschiffe anlegen. Maui besteht aus zwei Bergen, dem Haleakala im Südosten und dem Mauna Kahalawei im Nordwesten. Dazwischen verläuft eine Talebene. Der Südosten ist etwas feuchter und grüner als der Nordwesten.

Maui: Die Highlights

Sonnenaufgang über den Wolken: Die Sonnenaufgänge über dem ruhenden Krater des Haleakalā-Vulkans auf 3055 Metern Höhe sind spektakulär. Wer früh genug da ist, hat Zeit, noch ein Stück in den Krater hinein zu wandern und ein einsames Plätzchen zu suchen. Handschuhe und dicke Jacke nicht vergessen!

Sonnenaufgang am Haleakala, Maui.

Strände: Mauis Strände zählen nicht zu unrecht zu den schönsten in Hawaii. Es gibt schwarze Strände im Osten und strahlend weiße Strände im Süden, kleine Buchten und lang gezogene, breite Sandstreifen. Die Unterwasserwelt ist farbenfroh wie überall in der Gegend und beim Schnorcheln trifft man häufig auf Meeresschildkröten.

Road to Hana: Ein Mini-Roadtrip durch sattgrünen Regenwald, 59 Brücken, 46 davon einspurig, 620 Kurven. Muss man mal gemacht haben. Und das solltest du dir dort anschauen: Unterwegs auf Maui. 5 Lieblingsplätze an der Road to Hana. 

Makahiku Fall, Maui.

Maui ist außerdem die beliebteste Insel für Whale Watching und Maui Whale Watch Tours listet alle Anbieter auf.

Außerdem: Schnorcheltour zum Molokini-Krater, Surfstunden (Schulen gibt es zum Beispiel in Lahaina und Kihei), Profisurfer beobachten im Hookipa Beach Park.

Hotspots: Kihei und Lahaina liegen zentral im Süden und direkt am Meer und eignen sich somit ideal als Ausgangspunkt für alle Touren um die Insel.

Wie viel Zeit du mindestens einplanen solltest: Etwa eine Woche.

Geheimtipp: Hinter Hana wartet der schönste Wanderweg der Insel: Der Pipiwai Trail führt über sechs Kilometer bis zum 122 Meter hohen Waimoku Wasserfall. Unterwegs geht es durch dichten Bambuswald, vorbei an uralten Bäumen und am Makahiku-Wasserfall. Mitnehmen: Insektenspray.

Inselprofil: Hawai’i Island

Hawai’i Island – umgangssprachlich auch Big Island genannt – ist die jüngste und die größte aller hawaiianischen Inseln und auch deren Namensgeberin. Die Insel wächst weiter, denn der Kilauea-Vulkan ist noch immer aktiv und spuckt Lava ins Meer. Insbesondere der Süden von Hawai’i Island ist daher auch etwas karger und rauer als die übrigen Inseln. Auch die Entfernungen sind hier ein bisschen größer: Hawai’i Island ist 122 Kilometer breit und 150 Kilometer lang und vereint elf der 13 Klimazonen der Welt.

Hawai’i Island: Die Highlights

Volcanoes National Park: Der Kilauea gilt als der einzige Drive-in-Vulkan der Welt. Man kann mit dem Auto fast bis zum Rand des aktiven Halem’uma’u-Kraters am Jaggar Museum fahren, wo man quasi direkt in den brodelnden Lava-Kessel sehen kann. Steht der Lavasee hoch genug, kann man das Magma mit bloßem Auge erkennen. Ist er niedrig, wirkt es nachts, als würde der Himmel über dem Krater glühen. Der Nationalpark bietet außerdem einige grandiose Wanderwege, etwa durch den Krater eines erloschenen Vulkans oder durch Lavatunnel. Du solltest das Auto unbedingt auch mal verlassen.

Helikopter-Flug: Neben dem Halem’uma’u spuckt auch der Puʻu-ʻŌʻō-Krater regelmäßig Lava – und zwar ununterbrochen seit 1983. Vom Krater aus fließt die Lava ins Meer und hat dabei schon die eine oder andere Siedlung bedroht oder zerstört. Verständlicherweise ist der gefährdete Teil des Gebiets rund um den Krater für Autofahrer und Fußgänger nicht zugänglich. Nur mit dem Helikopter kommt man nah genug an den Krater um zu sehen was dort passiert. Aus der Luft wirken die riesigen Lavafelder noch beeindruckender als vom Boden aus. Touren buchen kann man unter anderem bei Blue Hawaiian.

Volcanoes National Park, Big Island.

Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea, Big Island.

Mauna Kea: Wusstest du, dass der Mount Everest gar nicht der höchste Berg der Welt ist? Er ist nur 8.848 Meter hoch. Der Mauna Kea misst mehr als 10.000. Allerdings befinden sich davon nur 4.205 Meter über Wasser. Auch hier kann man mit dem Auto bis zum Gipfel fahren, wo das größte Observatorium der Welt beheimatet ist. Zum Sonnenuntergang ist es oben besonders schön, aber auch bitter kalt. Unbedingt mehrere Lagen anziehen (winddicht) und Handschuhe und Mütze nicht vergessen.

Tiere beobachten: Ich möchte nicht so weit gehen zu sagen, dass es hier mehr Tiere gibt als auf den anderen Inseln. Aber sie zeigen sich öfter. Beim Schnorcheln in der Honaunau Bay bin ich einer Gruppe wilder Delfine begegnet und mit ihnen geschwommen und an den schwarzen Stränden nördlich von Kailua-Kona sind die Meeresschildkröten oft auch am Strand zu sehen. Die Gegend südlich von Kona ist hingegen bekannt für Mantarochen. Man kann dort nachts mit den Tieren tauchen oder sie von der Bar des Sheraton Kona in der Dämmerung beobachten.

Brauereien: Von wegen, es gibt kein Bier auf Hawaii! Liquid Aloha, das Paradies in der Flasche, nennen sie das Gebräu hier. Auf Hawaii gibt es eine gar nicht mal so kleine Craft Beer Szene. Und in Kailua-Kona kann man bei der Kona Brewery für fünf Dollar zweimal täglich auch Brauereitouren machen. Bierprobe inklusive.

Nord-Kona, Big Island.

Außerdem: Kaffeplantagen, Schnorcheln, Wandern, Grüne Strände, Orchideengärten, Wasserfälle.

Hotspots: Kailua-Kona und Hilo sind die beiden größten Städte der Insel. Hilo eignet sich gut als Ausgangspunkt für Touren zum Volcanoes National Park und zum Mauna Kea, die Westküste und Kailua-Kona für Ausflüge im Westen. Der Westen ist insgesamt touristischer, dafür ist dort auch ein bisschen mehr Leben: Restaurants, Cafés und Bars reihen sich in Kailua-Kona aneinander.

Wie viel Zeit du mindestens einplanen solltest: Eine Woche minimum, etwa zur Hälfte in Kailua-Kona und zur Hälfte in Hilo.

Geheimtipp: Annies Burger in Kainaliu – ein paar Kilometer südlich von Kona – macht die besten Burger, die ich in meinem ganzen Leben gegessen habe. Ohne Scheiß.

Inselprofil: Kauai

Kauai ist vielen auch bekannt als die Jurassic Park-Insel, weil in den steilen, dicht bewachsenen Berghängen der Napali Coast ein großer Teil der Filme gedreht wurde. Aber nicht nur die Dinosaurier fanden hier die perfekte Umgebung. Auch Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten wurde hier gedreht und Fans von Lilo und Stitch werden einige Orte wieder erkennen.  Kauai zieht demnach eine Menge Filmliebhaber an, aber auch viele Naturliebhaber und Aktivreisende. Sie ist die grünste aller Inseln und bietet tolle Wanderwege, darunter einige Mehrtagestouren.

Kauai: Die Highlights

Napali Coast: Steile Felsen, enge Täler, Wasserfälle und ganz viel tropisches Grün sind an der Napali Coast angesiedelt. Zum Napali Coast State Park führen keine Straßen. Er ist nur per Helikopter, zu Fuß oder mit dem Kayak zu erreichen – baden ist in den wunderschönen Buchten also etwas komplizierter als anderswo. Im Park kann man mit entsprechender Erlaubnis auch campen. Gut zu wissen: Auf den hawaiianischen Inseln gibt es keine giftigen Spinnen, Schlangen oder andere gefährliche Tiere vor denen man sich fürchten oder gruseln müsste.

Waimea Canyon, Kauai.

Waimea Canyon: Der Wai’ale’ale Vulkan ist einer der regenreichsten Orte der Welt. Hier entspringt der Waimea River, der folglich meist sehr viel Wasser trägt und für das Entstehen des Waimea Canyon verantwortlich ist. Der wird auch Grand Canyon des Pazifik genannt und sieht dem Original aus Arizona sehr ähnlich. Besonders eindrucksvoll wirkt er aus der Luft. Es gibt zahlreiche Anbieter für Helikoptertouren. Ich bin mit Safari Helicopters geflogen und war sehr zufrieden.

Mehr zu Helikoptertouren gibts bei Claudia vom Reiseblog Gone Walkabout: Über Kauai mit Hubschraubern im Bauch. Mit Kosten um die 200 Dollar pro Person für eine Stunde sind die Touren nicht gerade günstig – aber der Blick aus der Luft ist gigantisch. Du kannst dir spontan überlegen, ob die Tour dir das Geld wert ist: Sie ist überall vor Ort buchbar.

Sonnenuntergänge sind am malerischsten in Poipu (siehe Artikelbild). Such dir einen Platz auf der Steinmauer an der Hanakaape Bay entlang der Poipu Beach Road und beobachte, wie die Sonne im Meer versinkt. Am Wochenende sind hier immer einige Jugendliche und junge Menschen aus der Gegend anzutreffen.

Hula auf der Hanapepe Art Night.

Hotspots: Da Kauai sehr viel weniger touristisch ist als die anderen Inseln, empfiehlt es sich hier besonders, Unterkünfte im Voraus zu buchen. Die meisten findet man in Kapa’a, Princeville und Poipu.

Wie viel Zeit du mindestens einplanen solltest: Kauai ist ähnlich groß wie Oahu, allerdings ist hier weniger los. Sofern du nicht vorhast, größere Wanderungen zu unternehmen, sollten auch hier vier Tage ausreichen.

Geheimtipps: Die Hanapepe Art Night ist jeden Freitagabend ein beliebter Treffpunkt für Locals. Hier gibt es Street Food, Livemusik und Tanz und viele Möglichkeiten, mit Anwohnern ins Gespräch zu kommen. Richtig gutes Essen gibt es außerdem im Eating House 1849 im Kukui’ula Shopping Center in Poipu.

Inselprofil: Lanai

Achtung: Lanai und Molokai habe ich auf meinen Hawaii-Reisen noch nicht besucht. Natürlich habe ich aber vor den Reisen in Blogs, Magazinen und Reiseführern recherchiert und Tourismus-Profi sowie Freunde befragt, die dort schon waren. Auf den Erkenntnissen aus diesen Recherchen und Gesprächen basieren die folgenden Inselprofile.

Lanai ist die zentralste hawaiianische Insel, aber gleichzeitig ist sie völlig ab vom Schuss. Hier leben nur etwa 3200 Menschen, die meisten sind Nachkommen von ehemaligen Farmarbeitern. Die Insel war lange Zeit die größte Ananasplantage der Welt. Heute wird die Frucht noch immer auf einem Fünftel der Fläche angebaut, die Insel gehört allerdings nicht mehr der Dole Company, sondern einem Silicon Valley Milliardär. Die meisten Besucher kommen nur für einen Tag mit der Fähre von Maui. Kein Wunder: Übernachtungsmöglichkeiten beschränken sich auf einige wenige Luxusresorts, vier Airbnb-Inserate und einen Campingplatz in Hulopoe.

Lanai: Die Highlights

Hulopoe Bay: Hulopoe Beach gilt als einer der schönsten Strände auf Hawaii – mit feinstem Sand und besten Möglichkeiten zum Schnorcheln.

Strände: Weil wenige Besucher kommen, gibt es neben Hulopoe Bay einige weitgehend unentdeckte und unerschlossene Buchten. Wer dorthin will, sollte allerdings ein Auto mit Allradantrieb mieten – die Straßen sind nicht alle asphaltiert.

Hotspots: Wirkliche Hotspots gibt es auf Lanai nicht. Die meisten Bewohner leben in Lanai City, wo auch Besucher mit der Fähre ankommen.

Wie viel Zeit du mindestens einplanen solltest: Wer Abgeschiedenheit liebt, ist hier wahrscheinlich auch über mehrere Tage glücklich. Allen anderen reichen vermutlich ein bis zwei Nächte.

Inselprofil: Molokai

Molokai gilt als die hawaiianischste aller Inseln, ein Ort, wo die indigene hawaiianische Kultur gepflegt wird. Große Teile der Insel sind unberührt, Molokai gilt als eines der letzten Insel-Paradiese der Welt und ist ideal für Abenteurer, Entdecker und Naturliebhaber und wer mal absolut entspannen möchte, ist hier wahrscheinlich genau richtig.

Molokai: Die Highlights

Kalaupapa National Historical Park: Die Halbinsel war einst Leprakolonie. Hierhin wurden alle Menschen gebracht, die sich infiziert hatten, um eingeschlossen von einem unüberwindbaren Klippen in der Isolation zu leben.

Halawa Valley: Hier befand sich eine der ältesten hawaiianischen Siedlungen. Bewaldete Hänge und Wasserfälle laden zum Wandern ein. Aber Achtung: Manche Wege dürfen nur mit Guide gelaufen werden.

Hotspots: Kaunakakai ist die größte Stadt der Insel und durch seine Lage mittig an der Südküste eine gute Ausgangsbasis für Ausflüge überall hin.

Wie viel Zeit du mindestens einplanen solltest: Zwei bis vier Tage sollten es mindestens sein, wenn du die Insel wirklich kennenlernen möchtest gerne auch mehr.

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Anreise und Fortbewegung

Honolulu ist der Hauptflughafen von Oahu. Die Hauptstadt von Hawaii ist also höchstwahrscheinlich Start- und Endpunkt deiner Reise, es sei denn du hast Lust, nach oder vor einem 22-Stunden-Flug direkt weiter zu reisen. Vom Honolulu International Airport fliegen täglich mehrere Airlines zu den anderen Inseln.

Am besten bleibst du am Anfang und am Ende deiner Reise ein paar Tage auf Oahu, da du ohnehin über Honolulu fliegst. Für Honolulu und Waikiki reichen zwei Tage, schöner und weniger touristisch ist es an der Nordküste. Vom Flughafen bis Waikiki dauert die Fahrt mit Mietwagen, Bus oder Taxi etwa eine Stunde. In der Rush Hour kann es gut doppelt so lange dauern. An die North Shore kommst du in etwa zwei Stunden Fahrzeit.

Von Insel zu Insel

Von Insel zu Insel gelangst du mit dem Flieger für relativ wenig Geld und in sehr kurzer Zeit. Die Strecke Oahu-Maui etwa dauert rund 40 Minuten und die längste Strecke zwischen Kauai und Hilo auf Big Island dauert mit Zwischenlandung in Honolulu je nach Verbindung zwei bis vier Stunden.

Island Air fliegt zwischen Oahu, Kauai, Maui und Lanai, Hawaiian bedient alle Inseln und Mokulele fliegt lediglich die kleineren Flughäfen auf den Inseln an. Flugtickets gibt es schon ab etwa 50 Euro.

Wer lieber mit der Fähre fährt, hat es schwer. Es gibt nur noch zwei Fährverbindungen zwischen den hawaiianischen Inseln (Stand Oktober 2015). Die Molokai Ferry verkehrt dienstags, donnerstags, freitags und samstags zwischen Maui und Molokai. Die Überfahrt dauert knapp zwei Stunden und kostet gut 60 Dollar. Die Expeditions verbindet Maui und Lanai und fährt täglich fünfmal. Die Überfahrt dauert eine Stunde und kostet 30 Dollar.

Maui aus der Luft.

Auf den Inseln

Die USA sind ein Autoland und Hawaii ist trotz seiner exponierten Lage auch ein Teil der USA. Mit Auto kommst du überall wesentlich komfortabler voran, aber du kannst natürlich auch ohne reisen. Oahu hat mit TheBus ein relativ gut ausgebautes Nahverkehrssystem. Der Bus steuert auch touristische Ziele an. Auf den anderen Inseln sieht es schon schlechter aus.

Alle großen Autovermieter sind an den Flughäfen angesiedelt und es ist normalerweise kein Problem, vor Ort einen Wagen zu mieten. Gerade in der Hauptsaison kann es aber sein, dass bestimmte Fahrzeugklassen ausgebucht sind. Wenn du sicher gehen möchtest, solltest du deinen Mietwagen also von zuhause aus buchen. Bei vielen Anbietern kannst du eine Buchung sehr kurzfristig ohne Kosten stornieren, falls zu es dir anders überlegst.

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Road to Hana, Maui.

Unterkünfte

Auf Hawaii hast du die Wahl zwischen Resort-Hotels, Hotels und Bed & Breakfasts. Hostels gibt es so gut wie keine und auch Motels sind hier eher nicht zu finden. Wirklich günstige Übernachtungsmöglichkeiten fallen damit weg.

Eine einzige Übernachtung im super schicken Four Seasons-Luxusresort Oahu in Ko Olina kostet beispielsweise rund 700 Dollar pro Nacht im Doppelzimmer (ohne Frühstück). Damit ist das Four Seasons zwar keinesfalls eine Ausnahme. Aber es geht auch günstiger.

So kostet etwa das Hilton Garden Inn in Waikiki rund 190 Dollar und liegt damit gut im Durchschnitt für Honolulu. Und auch die Resorts sind längst nicht überall so teuer wie an Oahus Westküste. So gibt es im schicken Koloa Landing Resort in Poipu, Kauai, ein Doppelzimmer ab etwa 190 Dollar. Dafür bekommst du dann auch schon einiges geboten, zum Beispiel Waschmaschinen und Trockner im Zimmer.

Das einzige Motel von Hawaii befindet sich auf Maui, liegt direkt an einem wunderbaren Strand und bietet sich perfekt als Ausgangspunkt für Erkundungen der Insel an. Das Days Inn Maui Oceanfront in Kihei ist je nach Reisezeitraum ab etwa 120 Dollar zu haben.

Unterkünfte solltest du vor allem in der Hauptsaison und rund um amerikanische Feiertage unbedingt im Voraus buchen. Insbesondere auf Oahu ist dann die Hölle los. Wenn du nicht auf Luxushotels stehst, bietet sich dir eine sehr breite Auswahl an Bed & Breakfast-Unterkünften und Ferienwohnungen. Auch Airbnb ist natürlich längst schon in Hawaii angekommen – und als etwas günstigere Alternative sehr zu empfehlen.

Übrigens: Du kannst dich – vorausgesetzt du hast einen eigenen Mietwagen und mit Ausnahme von Big Island – bedenkenlos an allen Orten der Insel einquartieren. Die Wege sind so kurz, dass du jeden Ort von überall in kurzer Zeit erreichen kannst.

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Nützliches

Diese Dinge haben mir außerdem bei der Reiseplanung geholfen:

Der Lonely Planet Reiseführer Hawaii (gibt es auf Englisch und auf Deutsch).

Karten für einzelne Inseln und Regionen gibt es im Reiseführer oder in den Tourist Information Offices auf Hawaii. Infomaterial kann außerdem bei Hawaii Tourism Europe angefordert werden. Wenn du aber die Übersicht bewahren und alle Details auf einer Karte sehen möchtest, solltest du über die Anschaffung einer Straßenkarte nachdenken.

Die Geo Special zu Hawaii kommt mit ein paar tollen Geschichten ins Haus, die schon vor der Reise oder auf dem Weg in den Hawaii-Urlaub für Fernweh sorgen. Unter anderem gibt es darin ein Porträt einer deutschen Familie, die auf Zeit nach Maui zieht, eine faszinierende Reportage über den Kalalau-Trail auf Kaua’i, eine Geschichte über Paige Alms, die bislang einzige Surferin, die die Monsterwelle Jaws mit reiner Muskelkraft gesurft ist und ein Stück, das erklärt, warum der Hula immer noch zur gelebten hawaiianischen Tradition zählt.

Post aus Hawaii ist ein absolutes Muss für jeden Hawaii-Urlauber, der gerne liest. Das Buch ist eine Sammlung von Briefen Mark Twains, in denen er als noch junger Korrespondent die Schönheit der Inseln beschreibt.

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Hast du noch Fragen? Dann ab in die Kommentare damit!

Geschrieben von

... spielt am liebsten draußen. Sie würde einen spontanen Roadtrip immer einem Tag am Pool vorziehen, liebt das Geräusch von Regen auf einem Zeltdach und ist der wohl einzige Mensch auf der Welt, der sich vor Schokolade ekelt.

21 Kommentare

  1. Nicole

    Hallo Anna
    Erstmal; dein Artikel ist super hilfreich für unsere Reiseplanung nach Hawaii- danke!!!!:-)

    Nun habe ich noch eine Frage; ist es möglich in Maui ein Bus/Wohmobil zu mieten und diese Insel somit zu erkunden? Darf man Wild-Campen in Maui? Oder hat es Campingplätze?:-)

    Schöne Grüsse
    Nicole

    • Hallo Nicole!

      Freut mich, wenn ich dir mit meinem Artikel bei der Planung helfen konnte. zu deiner Frage: Es gibt Campingplätze auf Maui, aber da ich sie nicht besucht habe, kann ich dir leider nichts über Zustand, Preise o.ä. sagen. Camper mieten ist auch möglich. Wild campen ist in den USA hingegen generell nicht erlaubt (es gibt aber Ausnahmen, zum Beispiel in National Forests – die wiederum gibt es auf Hawaii nicht). Mit einem Campingplatz bist du auf der sicheren Seite.

      Viel Spaß noch bei der Urlaubsplanung und eine gute Reise!

      Liebe Grüße
      Anna

  2. Steffi

    Hallo Anna,
    wir planen gerade einen Hawaii Urlaub für Ende Oktober. Bis jetzt haben wir ein Angebot für 9 Nächte auf Oahu und 7 Nächte auf Maui. Sind 9 Nächte für Oahu zu viel? Laut deinem Bericht reichen ja 3-4 Tage.
    Liebe Grüße Steffi

    • Hallo Steffi,

      ich würde sagen: Ja, 3-4 Tage reichen eigentlich. Aber man kann auf Oahu auch 9 Tage verbringen und langweilt sich nicht. Ich würde auf keinen Fall die ganze Zeit in Honolulu verbringen. Ein paar Tage dort und eine Woche an der Nordküste stelle ich mir sehr schön vor. Schaut euch aber auf jeden Fall auch noch ein bis zwei andere Inseln an. Wenn man schonmal da ist… Die Flüge sind alle sehr kurz. Ich hoffe, ich kann dir mit dieser Einschätzung ein bisschen weiter helfen 🙂

      Liebe Grüße
      Anna

  3. Wolfi

    Aloha Anna, dein Artikel und wie du ihn geschrieben hast hat uns sehr geholfen mit den Vorbereitungen auf unseren Urlaub. Ich und meine inzwischen Frau (haben auf Oahu geheiratet) 🙂 waren vier Wochen auf Hawaii (Mai 2016), jeweils eine Woche Oahu, Maui, Big Island und auf Kaui.

    Uns hat beiden Maui und Kauai am besten gefallen. Auf Maui wird das Aloha Feeling noch am besten gelebt. Typisch dafür ist das kleine Dorf “Paia”. Kauai ist Natur pur. Wir haben ein Hubschrauber Flug mit Blue Hawaii Helikopter gemacht…einfach unbeschreiblich.

    Zu deinem Geheimtipp “Annies Burger” auf Big Island muss ich noch was loswerden: Sorry Anna aber deine Meinung zu den leckeren Burger können wir nicht nachvollziehen, bei uns gab es schlechte Burger und schlechte Bedienung.

    • Hallo Wolfi!

      Freut mich, wenn ich euch weiterhelfen konnte 🙂 In den vier Wochen konntet ihr bestimmt eine Menge sehen.

      Aber: Waaaas? Das Annies hat euch nicht gefallen? Als ich dort war, war es genial, sowohl vom Geschmack als auch vom Service her. Und gerade beim Service kann man in den USA ja selten meckern, deshalb: Ohje, tut mir Leid! Sicher hatten sie einen schlechten Tag als ihr dort wart.

      Schöne Grüße!
      Anna

  4. Andreas

    Hallo Anna,

    ich möchte mich einfach mal für deinen tollen Bericht bedanken.

    Ich plane, 2018 mit meiner Freundin nach Hawaii zu fliegen um dort nach 10 Jahren Beziehung zu heiraten.

    Sowohl dieser, als auch deine anderen Artikel haben mich ein ganzes Stück voran gebracht.

    Nochmals vielen Dank und liebe Grüße.
    Andreas

  5. Markus

    Die Artikel sind echt klasse und helfen auch mir sehr weiter.

    Habe auch vor die Insel(n) Hawaii zu erkunden, natürlich bei mir doof das ich kein Führerschein habe aber wie du schon schreibst geht es unter umständen auch ohne.

    Für mich ist es jedoch weniger ein Erkundungsurlaub, außer die Touri Hotspots, sondern mehr ne Mischung aus Erkunden, Relaxen und Feiern.

    Paar Nachtbars/Clubs wird es da ja auch geben, da der Flug bei Lufthansa über San Francisco geht gibt es da noch ein kleinen Zwischenstop.

    Da ich aber “nur” Ohaou und ggf Maui sehen mag reichen für mich um die 2 Wochen, hänge dann lieber noch ne Woche San Francisco ran 🙂

    Zum Abschluss sei noch gesagt, danke für den Artikel und weiterhin viel Spaß beim reisen.

  6. Puhhh… was für ein geiler Artikel. Da ich selbst schon seit einigen Jahren mit Hawaii liebäugel, freue ich mich besonders über diesen Artikel. Habe ihn durchgelesen und viel Freude dabei gehabt. Sofort mal auf Bookmark und heute Abend nochmal durcharbeiten. Im nächsten Jahr soll es mit Hawaii unbedingt was werden.

    Danke für die Inspiration.

    Gruß, Michel

  7. Oh, wie schön. Ich bin seit drei Wochen zurück aus Hawaii und habe mich grad sehr über den “Flashback” gefreut. Es sind auf jeden Fall ganz besondere Orte. Und den Kona-Kaffee vermisse ich jeden Morgen;-)

  8. Ich war auch letztes Jahr zum ersten Mal im Paradies – allerdings waren wir nur auf Maui. Dafür aber auch 10 Tage. Und 10 Tage waren (obwohl ich es zu Beginn vermutet hatte) überhaupt nicht zu lang. Wie Du schon sagts, je länger umso besser 😉

    Für mich ist Maui das schönste Reiseziel, welches ich bislang besucht habe. Deshalb muss ich auch dringend bald die anderen Inseln erkunden. Tolle Übersicht, die Du zusammen gestellt hast.

    Liebste Grüße
    Sophia

  9. Ingeborg

    Hi Anna, das ist ein so toller Überblick über die Hawaiianischen Inseln in den Weg dorthin usw. Ich, wenn ich könnte, würde schon morgen nach deinen Empfehlungen planen. Aber in meinem Alter kann man nicht mehr so viel Neues erfassen, also würde ich (mit über 80) mich auf den Besuch einer Insel beschränken. Da scheint mir doch MOLOKAI für mich am geeignetsten. Du hebst die Entspannungskomponente für dort als vorteilhaft heraus. Und dann würde ich dir meine Eindrücke schildern, denn es ist ja eine der Inseln, die du noch nicht selber erforscht hattest. Was meinst du?

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