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Roadtrip durch Nordamerika: Die Route

Du träumst von einer Reise quer durch Nordamerika? Du hast Lust auf einen richtig coolen Roadtrip durch Kanada und die USA? Du willst Städte, Seen, Prärien und Berge durchqueren? Dich im Wilden Westen wie ein Cowboy fühlen, Kanadas Metropolen erkunden? Du suchst noch nach der passenden Route und den besten Reisetipps? Dann bist du hier genau richtig.

Wenn du stattdessen wissen willst, was eine Reise durch Kanada und die USA kostet, lies hier weiter: In vier Wochen quer durch Nordamerika. Das kostet der Roadtrip.

Als wir unsere Reise in Montreal starteten, wussten wir nur, dass wir vier Wochen und mindestens 5000 Kilometer später unseren Mietwagen am anderen Ende des Kontinents wieder abgeben mussten – direkter Weg, wohlgemerkt. Davon abgesehen hatten wir nur die grobe Route im Kopf, um so spontan wie möglich reisen zu können. Jeden Abend überlegten wir, wo wir am nächsten Tag hinfahren wollten.

So wurden aus 5000 Kilometern 8000. Wir begaben uns auf eine unvergessliche Reise quer durch Nordamerika, schlugen unser Zelt mal direkt am Strand und mal in der Wildnis auf, landeten durch Zufall in der kanadischen Wüste und erkundeten Small Town America, die endlosen Prärien des Wilden Westens und Kanadas wahnsinnig schöne Nationalparks.

Zum Nachmachen dringend empfohlen. 

Wichtige Infos zur Einreise nach Kanada und in die USA

Für die Einreise nach Kanada wird ein gültiges eTA (Electronic Travel Authorization, 7 CAD) benötigt, für die USA das ESTA (Electronic System for Travel Authorization, 14 USD). Für beide musst du auf den jeweiligen Websites ein Formular ausfüllen und einige Fragen beantworten.

Hast du das eTA einmal beantragt, gilt es für fünf Jahre, es sei denn, du beantragst in der Zwischenzeit einen neuen Pass. Das ESTA ist zwei Jahre lang gültig.

Am besten beantragst du beide schon vor dem Urlaub. Zumindest aber solltest du die Einreiseerlaubnis für das Land, in dem du zuerst einreist, mindestens 48 Stunden vor Abflug in Deutschland beantragt haben – sonst nimmt die Airline dich unter Umständen nämlich gar nicht erst mit.

Mietwagen mieten in Kanada

Unseren Mietwagen hatten wir schon in Deutschland über Billiger Mietwagen bei Europcar gemietet. In Montreal nahmen wir ihn am Flughafen mit einem Kilometerstand von 3000 in Empfang. Als wir uns vier Wochen später am Flughafen in Vancouver von unserem Auto verabschiedeten, zeigte die Anzeige 11000 Kilometer an. Gebucht hatten wir einen Kompaktwagen, bekommen haben wir einen Chevrolet Trax, der vergleichbar ist mit dem Opel Mokka – einem Kompakt-SUV.

Wenn du planst, mit einem Mietwagen über die Grenze zu fahren, solltest du mit deinem Vermieter sicherheitshalber vorher abklären, ob das gestattet ist. In den meisten Fällen ist das kein Problem, es gibt aber vereinzelt Angebote, die das ausschließen.

Übernachten in Kanada und den USA

Weil wir vorhatten, zumindest in den Nationalparks zu zelten, hatten wir Zelt, Schlafsäcke und Isomatten im Gepäck. So haben wir viel Geld gespart und konnten gleichzeitig an wesentlich schöneren Orten übernachten.

Im Endeffekt haben wir etwa zur Hälfte im Zelt und zur Hälfte in Motels geschlafen. Gerade in den Städten bieten sich Hotels oder Motels an. Um spontan entscheiden zu können, wie und wohin wir fahren wollen, haben wir nichts im Vorhinein gebucht, sondern immer vor Ort – Motels meist am Abend vorher, Zeltplätze direkt vor Ort.

Ausnahme: Banff und Jasper Nationalpark. Dort haben wir unsere Zeltplätze ein paar Tage vorher über Parks Canada reserviert, weil wir um den kanadischen Nationalfeiertag am 1. Juli dort waren und gehört hatten, dass die Zeltplätze dann immer voll sind.

Tipp: Hotel- und Motelpreise sind in den großen Städten horrend. Es lohnt sich deshalb, in den Vororten eine Unterkunft zu suchen und von dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren.

Montreal – Vancouver: Die Route

Vorweg: Dieser Roadtrip durch Kanada und die USA ist nur etwas für dich, wenn du kein Problem damit hast, auch mal ein paar Stunden am Tag im Auto zu verbringen, um Strecke zu machen. Denn 8000 Kilometer in vier Wochen heißt auch: Durchschnittlich musst du am Tag rund 285 Kilometer zurücklegen. Wenn du hin und wieder ein paar Tage an einem Ort verbringen möchtest, wirst du an anderen Tagen zwangsläufig auch mal mehr fahren müssen.

Auf der Karte sind alle Unterkünfte und Zeltplätze sowie die Highlights unseres Roadtrips durch Kanada und die USA eingezeichnet.

Tag 1 & 2: Montreal

Highlights: Mont-Royal fürs Outdoor-Feeling mitten in der Stadt; Altstadt mit gepflasterten Gassen und französisch angehauchter Architektur; der alte Hafen für Food-Truck-Liebhaber; das Plateau Mont-Royal zum Shoppen und zum Essen.
Weniger sehenswert: Die Kirche Notre Dame sieht von innen aus wie ein Gebäude aus dem Disneyland. Kann man machen, muss man aber nicht.
Lieblingskneipe: Das Bier, Biergarten mit amüsanter Speisekarte, leckerem Craft Beer und sehr nettem Personal.
Unterkunft: Privat bei Bekannten.

Tag 3: Montreal – Toronto

Entfernung: Fünf Stunden ohne Pause, rund 450 Kilometer.
Highlights: Thousand Islands Parkway. Der Scenic Byway verläuft zwischen Butternut Bay und Selton parallel zum Freeway 401 am Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms. Die Thousand Islands sind eine Inselkette im Fluss. Streng genommen sind es nicht 1000, sondern 1864 Inseln. Manche davon bestehen aus einem einzigen Haus.
Unterkunft: Park Inn by Radisson in Toronto-Markham, sauber, neu renoviert und nett eingerichtet, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Tag 4: Toronto

Highlights: Waterfront und Strände am Ontariosee; Distillery District für Kunst, Drinks oder Mittagessen; Uni-Campus für einen Spaziergang; Abends bietet sich ein Bummel durch Kensington Market mit seinen hippen Bars und Restaurants an.
Unterkunft: Park Inn by Radisson in Toronto-Markham.

Tag 5: Toronto – Niagara Falls – Erie

Entfernung: Vier Stunden ohne Pause, rund 320 Kilometer.
Highlights: Mit dem Journey Beyond the Falls-Ticket kannst du die Niagarafälle aus nächster Nähe von unten betrachten; von der Aussichtsplattform des Skylon Tower siehst du sie aus 115 Metern Höhe. Viele schwören auf die Maid of the Mist-Bootstour – wir haben sie aber nicht ausprobiert, wir waren schon nass genug.
Weniger sehenswert: Die Stadt Niagara Falls selbst ist ein einziger Rummelplatz mit Geisterbahnen, Wachsfigurenkabinett, Dunkel-Minigolf, Fast Food und vielen weiteren Ablenkungen, die man auch auf jeder besseren Kirmes findet. Nach unserem Besuch in Niagara Falls sind wir direkt über die Grenze in die USA gefahren und von dort über kleinere Highways am Eriesee entlang bis nach Erie.
Übernachtung: Sara’s Campground, Erie, sehr schöner Campingplatz direkt am See, Zeltplätze auf Sand, Nachteil: Achterbahn direkt nebenan, Lärmbelästigung durch Fahrgeräusche und schreiende Fahrgäste bis etwa 22 Uhr.

Tag 6: Erie – Toledo

Entfernung: Rund 350 Kilometer ohne Umweg, mit Abstecher nach Holmes County rund 560 Kilometer.
Highlights: Holmes County, Ohio ist auch als Amish County bekannt. Nirgends sonst leben so viele Mitglieder dieser Glaubensgemeinschaft. Ein Abstecher nach Süden Richtung New Philadelphia, Millersburg und Berlin führt mitten ins Herz dieser Gegend. Hier siehst du Menschen, die statt mit dem Auto mit der Pferdekutsche unterwegs sind und ihre Felder mit Pferd und Pflug beackern. Die Amish lehnen technische Neuerungen weitgehend ab.
Übernachtung: Day’s Inn Toledo, Motel mit großen Zimmern, Lage zweckmäßig in Autobahnnähe, keine Lärmbelästigung durch Autobahn, nicht ganz billig aber besser und neuer als die meisten Unterkünfte drumherum.

Tag 7: Toledo – Naperville, Großraum Chicago

Entfernung: Rund 430 Kilometer ohne Umweg, mit Abstecher in den Warren Dunes State Park rund 520 Kilometer.
Highlights: Warren Dunes State Park, Lake Michigan, nördlich der Interstate 90 fürs Nordseefeeling mit Sanddünen an der Ostküste des Michigansees. Hotels sind in Chicago teuer, es lohnt sich, ein Motelzimmer in einem Vorort zu mieten und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren, z.B. im sehr schönen Naperville, ca. 50 Kilometer und eine Stunde mit dem Zug vom Stadtzentrum entfernt.
Übernachtung: Red Roof Inn Naperville, nettes Motel der Red Roof-Kette; sauber und freundlich eingerichtet, nah am Bahnhof.

Tag 8: Chicago

Highlights: Zu Fuß entlang des Loops, der überirdisch verlaufenden U-Bahn-Rundstrecke in Downtown; Spaziergang zum Ufer des Michigansees; Architektur-Bootstour auf dem Chicago River; Adrenalinkick (mit viel zu langer Wartezeit) auf dem Skydeck des Willis-Tower in 500 Metern Höhe.
Essen: Luke’s Chicago, 215 West Jackson Boulevard. Hier gibts die Klassiker der Fast-Food-Küche von Chicago, zum Beispiel Hot Dogs Chicago Style und Deep Dish-Pizza.
Übernachtung: Red Roof Inn Naperville.

Tag 9 – 12: Chicago – Cody. Die amerikanische Prärie

Entfernung: Rund 2100 Kilometer.
Highlights: Auf der Great River Road entlang des Mississippi; endlose Getreidefelder, Weideland; meditatives Autofahren auf schnurgeraden Straßen mit Tempomat, Höchstgeschwindigkeit 90 Meilen (145 Kilometer) pro Stunde; bizarre Felsformationen im Badlands Nationalpark; Mount Rushmore; Wildlife im Custer State Park.
Übernachtungen: Money Creek Haven Campsite, Houston, Minnesota, sehr schöner Zeltplatz mit viel Grün und schöner Wiese; KOA Kennebec Campsite, Kennebec, South Dakota, Schöner Campingplatz unweit der Autobahn; Buffalo Ridge Camp Resort, Custer, South Dakota, etwas gewöhnungsbedürftiger Campingplatz inmitten eines ehemaligen Flintstones-Vergügungsparks; KOA Cody Campsite, Cody, Wyoming, sehr eng, sehr voll, aber in Ordnung und für die Nähe zum Yellowstone absolut bezahlbar.

Tag 13: Cody – Yellowstone Nationalpark

Entfernung: Rund 80 Kilometer von Cody bis zum Osteingang des Nationalparks, weitere 90 bis zum Lewis Lake.
Highlights: Die 50 Meilen bis zum Osteingang des Yellowstone hat der ehemalige US-Präsident Theodore Roosevelt einmal als die 50 schönsten Meilen der USA bezeichnet hat. Schön sind sie in der Tat; Ausbruch des Old Faithful (Geysir); Wildtierbeobachtung: Bisons, Elche, Rentiere, Hirsche, Vögel – auch Wölfe, Luchse, Schwarzbären und Grizzlies sind im Yellowstone zuhause, zeigen sich aber nicht so oft; Wandern im Grand Canyon des Yellowstone Nationalparks.
Übernachtung: Lewis Lake Campground, Campingplatz mit Selbstregistrierung, First come, first served. Kein Warmwasser, keine Duschen.

Tag 14: Yellowstone Nationalpark – Great Falls

Entfernung: Rund 500 Kilometer; davon rund 130 Kilometer durch den Nationalpark – für diese Strecke solltest du mindestens zwei Stunden einplanen.
Highlights: Mammoth Hot Springs am Nordeingang des Yellowstone; Lewis & Clark National Forest; Fahrt durch die Rocky Mountains.
Übernachtung: Comfort Inn Great Falls, sehr schönes Hotel mit großen Zimmern, sehr leckeres Frühstück und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Tag 15: Great Falls – Calgary

Entfernung: Rund 320 Kilometer.
Highlights: Der schon vergessene Eintrag aus dem Reisetagebuch: „Nach der Grenzüberfahrt schalten wir in Lethbridge das Radio wieder ein. Kanadier offenbar viel kultivierter als Amerikaner. Vorher dümmliche Countrymusik auf allen Sendern (‚It started with a beer, It started with an ice cold beer‘), jetzt auf einem Sender eine Zusammenfassung von Goethes Faust, auf dem nächsten klassische Musik. Es regnet. Bleiben wir für den Rest des Tages besser im Hotel.“
Übernachtung: Wyndham Garden Calgary Airport, nagelneues Hotel in Flughafennähe, sehr schöne, geschmackvoll eingerichtete Zimmer, 18 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, unfassbar gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Tag 16: Calgary – Lake Louise, Banff National Park

Entfernung: Rund 200 Kilometer.
Highlights: Fahrt in die kanadischen Rockies, vielleicht der schönste Ort, den es auf der Welt gibt; türkisfarbene Seen; tiefblaue Flüsse; majestätische Berge.
Übernachtung: Lake Louise Campground, sehr schöner Campingplatz im Wald mit großen Campsites und Bären-Elektrozaun.

Tag 17 & 18: Banff National Park

Highlights: Kanufahren auf dem Bow River mit dem Banff Canoe Club; Wanderung auf den Mount Sulphur, 5,6 Kilometer einfach, 655 Höhenmeter; anschließende Entspannung in den Upper Hot Springs, mit Wasser aus heißen Quellen; Bummel durch Banff; Bratwurst über dem Lagerfeuer auf der eigenen Feuerstelle braten; 15-Kilometer-Wanderung zum Mirror Lake, Lake Agnes, Plain of Six Glaciers und Lake Louise; Moraine Lake; das Gefühl, ständig in einer Fototapete zu stehen.
Übernachtung: Lake Louise Campground.

Tag 19: Lake Louise – Jasper

Entfernung: Rund 230 Kilometer.
Highlights: Icefields Parkway; Gletscher am Straßenrand; Schneefelder im Hochsommer; Glacier Adventure: Mit dem Spezialbus auf den Athabasca-Gletscher, perfekt für alle, die keine Zeit haben, auf den Gletscher zu wandern; Athabasca Falls.
Weniger lohnenswert: Glacier Skywalk (ist im Ticketpreis für das Glacier Adventure enthalten, aber nicht ganz so spektakulär, kann man sich schenken).
Übernachtung: Whistlers Campground, Jasper, riesiger Campingplatz mit mehr als 600 Plätzen, der trotzdem erstaunlich viel Privatsphäre bietet.

Tag 20: Jasper National Park

Highlights: Noch mehr unfassbar schöne Berge; Fahrt zum Maligne Lake; Waldwanderung am Pyramid Lake: Füße in den Lake Annette halten; Blaubeeren essen am Lake Edith; auf dem Zeltplatz in der Hängematte entspannen und lesen.
Essen: Jasper Brewing Co., sehr leckere Burger, gutes Bier und tolle Atmosphäre.
Übernachtung: Whistlers Campground, Jasper.

Tag 21: Jasper – Cache Creek

Entfernung: Rund 520 Kilometer und etwa fünf Stunden Fahrzeit ohne Pausen.
Highlights: Frühstück in der Bear Paw Bakery in Jasper; Fahrt durch die Ausläufer der Rocky Mountains; Schwarzbärensichtung am Straßenrand; Fahrt durch wüstenähnliche Landschaften südwestlich von Kamloops auf den Spuren des kanadischen Goldrauschs; endlich wieder in einem Motel duschen.
Essen: Riverside Inn Pub & Restaurant, 50 First & Railway Avenue, Ashcroft, Essensempfehlung: Prime Rib mit Knoblauch-Kartoffelbrei, Karotten und Brokkoli, freitags als Tagesgericht für 19 CAD zu haben. Bestes Steak jemals.
Übernachtung: Canada’s Best Value Inn & Suites Cache Creek, Motel mit schönem Außenpool und schönen Zimmern in sehr schöner Wüstenlandschaft, gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Tag 22: Cache Creek – Vancouver

Entfernung: 345 Kilometer.
Highlights: Weiterhin wunderschönste Landschaften, jetzt teilweise wieder gebirgig und waldig; Fahrt über den alten Highway 1.
Übernachtung: Hampton Inn & Suites Langley, etwa 40 Kilometer von Downtown Vancouver entfernt, schönes Hotel, sehr leckeres Frühstück, gute Preise für Vancouver.

Tag 23 bis 26: Vancouver

Highlights: Stanley Park; Shopping und Essen in den Hipsterläden von Gastown und East Downtown; Spaziergang über den Canada Place, Food Truck Frenzy am Vancouver Museum of Arts; Besuch in der Science World, interaktives Wissenschaftsmuseum für Kinder und wissbegierige, junggebliebene Erwachsene; Fly Over Canada, virtueller sehr lohnenswerter simulierter Flug über Kanada; Halbstündiger Rundflug über die Stadt mit dem Wasserflugzeug.
Übernachtung: Hampton Inn & Suites Langley.

Tag 27: Vancouver – Montreal

Entfernung: Etwa 4,5 Stunden mit dem Flugzeug.
Für den Rückflug nach Montreal kannst du fast den ganzen Tag einplanen, da der Flug relativ lange dauert und über drei Zeitzonen geht. In Montreal ist es also dank Zeitverschiebung drei Stunden später als in Vancouver. Für die Fahrt zum Flughafen in die Stadt solltest du mit dem Auto rund eine Stunde einplanen; am Flughafen selbst für einen Inlandsflug ebenfalls mindestens eine Stunde. In Montreal dauert die Fahrt mit dem Flughafenbus (Linie 747) in die Stadt rund eine Dreiviertelstunde. Je nach Verkehr kann es aber auch mal länger dauern.
Übernachtung: Privat bei Bekannten

Tag 28: Montreal

Highlights: Abschlussbummel über den Boulevard St. Laurent; Shopping-Tipp für Frauen: Unicorn Boutique, verkauft puristische Mode und Accessoires von kanadischen und internationalen Labels; Spaziergang am Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms mit einer Pause am Clock Tower Beach.
Übernachtung: Nachtflug.

Roadtrip durch Kanada und die USA: Fazit einer Reise

8000 Kilometer klingen zuerst einmal nach sehr viel Strecke. Trotzdem hatten wir nie das Gefühl, zu viel Zeit im Auto zu verbringen. Im Gegenteil: In den kanadischen Rocky Mountains haben wir auf zwei Zeltplätzen insgesamt sogar fünf Nächte verbracht und in Vancouver hatten wir am Schluss mit vier Nächten auch noch einmal genug Zeit zum Entspannen. Die Route können wir also ohne Bedenken weiterempfehlen.

Hast du Lust auf einen Roadtrip durch Kanada und die USA bekommen? Oder bist du schonmal auf dieser Strecke gefahren? Dann lass mir doch einen Kommentar da!

Und wenn du wissen willst, was so eine Reise kostet, lies hier weiter: In vier Wochen quer durch Nordamerika. Das kostet der Roadtrip.

 

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Geschrieben von

... spielt am liebsten draußen. Sie würde einen spontanen Roadtrip immer einem Tag am Pool vorziehen, liebt das Geräusch von Regen auf einem Zeltdach und ist der wohl einzige Mensch auf der Welt, der sich vor Schokolade ekelt.

6 Kommentare

  1. Hallo Anna,

    was für tolle Eindrücke. Diese Route ist wirklich toll gewählt. Klar sind es viele Kilometer, aber dafür habt ihr sehr viel Abwechslung gehabt, wie man sieht. Die Bilder sind wirklich gelungen. Da möchte ich am liebsten direkt den Koffer packen. Wir waren bisher nur im Westen der USA und Kanada unterwegs, aber wie ich das hier so sehe, muss ich wohl den Osten auch einmal mit aufnehmen oder so eine tolle Tour einmal quer durch machen. Danke für die tolle Inspiration und die vielen Tipps.

    Viele Grüße,
    Tanja

    • Hallo Tanja!

      Danke für dein Feedback 🙂 Tendenziell finde ich den Westen noch schöner als den Osten. Die Natur ist dort einfach noch faszinierender (deshalb würde ich es nicht unbedingt empfehlen, die Tour andersrum zu fahren). Aber der Osten lohnt sich auf jeden Fall auch. Es gibt dort auch ganz viele Gegenden, die wir leider nicht besuchen konnten, z.B. Neufundland und die Atlantikküste.

      Liebe Grüße!
      Anna

  2. So ein genialer Roadtrip!!!! Jetzt möchte ich auch gerne sofort los.
    Der Banff Nationalpark wirkt wirklich, wie nicht von dieser Erde. Mich wundert es, dass ihr euch bei dem Anblick überhaupt wieder von der Gegend losreißen konntet. Ich wäre dort wahrscheinlich komplett versackt. 🙂

    Ganz lieben Gruß

  3. Ah eine wunderschöne Route! <3 Hattest du nicht ursprünglich vor, Detroit mitzunehmen oder verwechsle ich das? Lag es am Ende zu wenig auf dem Weg? Mich würde interessieren, was du grob ausgegeben hast, aber vielleicht hast du dazu schon was geschrieben. Schaue ich gleich mal.

    liebe Grüße und vielen Dank für den tollen Post!
    Heike

    • Hallo Heike,

      ja, das stimmt. Ich wollte eigentlich sogar unbedingt nach Detroit, aber dann sind wir spontan südlich der Großen Seen nach Chicago gefahren und es lag nicht mehr auf dem Weg. Und mir wären es auch zu viele Städte hintereinander gewesen. Aber: Ein Grund mehr, nochmal in die Gegend zu reisen 🙂

      Die detaillierte Kostenaufstellung kommt noch – insgesamt waren es pro Person knapp 3500 Euro (zu zweit). Mal so als grober Richtwert.

      Liebe Grüße!
      Anna

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