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Und sonst so: Ein Doppelgänger, Kunst über der Themse und das Ende des Street Food

Hier fasse ich zusammen, was sonst so los war. Weil abgesehen von dem Kram, den ich zu erzählen habe, passiert in der Welt ja noch einiges mehr. Die lustigsten Geschichten aus der Reisebranche, echte Aufreger und heiße News gibt’s ab jetzt deshalb in unregelmäßigen Abständen an dieser Stelle. Diesmal mit einer überraschenden Ankündigung aus Bangkok, gewöhnungsbedürftiger Architektur in London, der Erkenntnis, dass man sich öfter mal gehen lassen sollte und einem meiner Lieblings-Reiseblogs: Take an adVANture. Und sonst so? Viel Spaß!

Bangkok: Aus für Street Food & Co?

Weil es in der Stadt angeblich zu unordentlich ist, will Bangkok mobilen Händlern das Geschäft verbieten. Betroffen von diesem Vorhaben wären nach Schätzungen der thailändischen Regierung fast 400.000 Menschen, auch wenn nur 20.000 Straßenverkäufer offiziell registriert sind. Wenn sich die Regierung durchsetzt, würde das das Aus für zahlreiche Händler bedeuten.

Es wäre außerdem das Aus für die Straßenmärkte, die bei Einheimischen und Touristen vor allem wegen der günstigen Preise beliebt sind. Auf den Straßen Bangkoks gibt es alles zu kaufen, von gebratenen Insekten über Nudelsuppen bis hin zu gefälschten Handys und Sexspielzeug. Nicht nur Street Food würde teurer, wenn Garküchen die Miete für einen Laden berappen müssten.

Street Food in Bangkok. Photo: Alex Wright under a CC BY-NC 2.0 license.

 

Las Vegas: Feiern mit dem Typ aus Hangover

Als Partymetropole des amerikanischen Südwestens zieht Las Vegas nicht nur Glücksspieler und feierwütige Touristen an, sondern auch jede Menge schrille Vögel. Einer davon ist Thaddeus Kalinoski, ein ehemaliger Hotelmanager. Als er seinen Job verlor und seine Frau ihn verließ, ließ er sich aus lauter Selbstmitleid ein bisschen gehen, wie das oft der Fall ist. Er nahm 10 Kilo zu und hörte auf, sich zu rasieren.

Und dann sah er plötzlich aus wie der Schauspieler Zach Galifianakis – besser bekannt als Alan aus The Hangover. Was für viele vielleicht nicht unbedingt erstrebenswert klingt, bringt dem Amerikaner aber angeblich bis zu 250.000 Dollar im Jahr ein – er bekommt das Geld von Touristen, die mit ihm essen gehen wollen oder von Clubs und Bars, die ihn buchen. Achso, Mike Tyson findet das ganze sehr lustig. Die beiden sind mittlerweile dicke Freunde…

#Yahoo #NFL Draft Day Party With @melanie_collins @YahooSports

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Us Pennsylvanian Boys Don't Play

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2 Live Crew

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Übrigens: Neben Hangover solltest du diese drei Las Vegas-Filme unbedingt kennen!

Fear and Loathing in Las Vegas | Leaving Las Vegas | Rain Man

 

London: Eine neue Brücke als Sehenswürdigkeit

Kunst über der Themse: Die Stadt London will eine neue Brücke zwischen Nine Elms und Pimlico bauen. Die soll in erster Linie natürlich ein Problem für die Einwohner von Nine Elms lösen, die im Moment so lange brauchen, um auf die andere Seite des Flusses zu kommen. Kennt man ja, das Problem, besonders aktuell ist es gerade im Rhein-Main-Gebiet zwischen Mainz und Wiesbaden – allerdings nicht nur für Fußgänger.

In London will man jetzt aber nicht nur irgendeine Brücke haben, sondern eine ganz besonders schöne. Am liebsten eine, die nicht nur Fußgänger und Radfahrer anzieht, sondern auch noch Touristen. Und deshalb wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, an dem sich Architekturbüros aus der ganzen Welt beteiligen konnten.

Die Vorschläge Nr. 60 und 66 für die Nine Elms Bridge. Das Titelbild zeigt Vorschlag Nr. 77. Alle Brückenbilder von: Nine Elms to Pimlico Bridge Competition.

Alle Entwürfe gibt es auf der Ausschreibungsseite nepbridgecompetition.co.uk. Die Vorschläge werden derzeit in London ausgestellt und die Anwohner dürfen sie kommentieren. Im Anschluss entscheidet eine Jury über das beste Konzept. Dann muss die Stadt allerdings noch grünes Licht geben. Es wird also noch dauern, bis die Einwohner von Nine Elms schnell nach Pimlico kommen. Die Süddeutsche Zeitung hat schonmal ihre 10 Favoriten ausgesucht und treffend kommentiert.

 

Reise-Blog der Woche: Take an adVANture

Auf Take an adVANture schreibt Elisa, ihres Zeichens begeisterte Snowboarderin, Surferin, Roadtripperin und bald hoffentlich auch Besitzerin eines schicken Vans, in den nicht nur die Ausrüstung passt, sondern auch ein Bett und ein paar Habseligkeiten, mit denen sich die Welt erkunden lässt. Elisa lässt sich unterwegs gerne treiben und bringt wunderschöne Fotos von ihren Reisen mit nach Hause, so wie das unten. Absolute Instagram-Empfehlung! Du findest Elisa außerdem auch auf Facebook & Twitter.

Foto: Elisa Lorenz | Take an adVANture

 

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... spielt am liebsten draußen. Sie würde einen spontanen Roadtrip immer einem Tag am Pool vorziehen, liebt das Geräusch von Regen auf einem Zeltdach und ist der wohl einzige Mensch auf der Welt, der sich vor Schokolade ekelt.

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