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Verkehr in Sri Lanka: Achtung, Straßenarbeiten!

Die verwitterten, gelben Verkehrszeichen auf Sri Lankas Straßen sehen fast genauso verwittert aus wie die Straßen selbst. Deren Asphaltdecke wird regelmäßig durch Monsunregen zerstört. Straßen reißen durch die Wassermassen auf und müssten eigentlich jedes Jahr erneuert werden. Der Verkehr in Sri Lanka läuft nur langsam, weil Autos, Mofas und Busse sich durch tiefe Schlaglöcher kämpfen müssen.

Die nie endendende Arbeit des Straßenbaus lässt das Land an seine finanziellen Grenzen stoßen. Es wird lange nicht so viel geflickt, wie eigentlich geflickt werden müsste. Deshalb ist es auf Sri Lankas Straßen nirgends möglich, schneller als 60 Kilometer pro Stunde zu fahren. Das ist die absolute Höchstgeschwindigkeit. Ein Roadtrip in Sri Lanka? Fast undenkbar.

Die theoretisch erlaubten 100 Kilometer pro Stunde sind nirgends zu schaffen, nicht einmal auf den relativ gut ausgebauten Straßen der Hauptstadt Colombo. Die sind zu voll, um schnell zu fahren.

Verkehr in Sri Lanka: Alternativen zur Straße

Wer nach Sri Lanka kommt und dem Verkehrschaos entgehen möchte, hat nur ziemlich genau zwei Möglichkeiten: Entweder er kommt in einer der Hotelhochburgen südlich von Colombo unter, um dort einen Strandurlaub mit Ayurveda-Massagen zu genießen. Oder er steigt auf andere Verkehrsmittel um.

Für alle, die ins Landesinnere, in den Norden oder in den Osten reisen wollen, wird die Busfahrt zur Nervenprobe, weil scheinbar kurze Entfernungen endlos viel Zeit in Anspruch nehmen. Eine schöne, gemütliche und verhältnismäßig schnelle Alternative ist der Zug.

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... spielt am liebsten draußen. Sie würde einen spontanen Roadtrip immer einem Tag am Pool vorziehen, liebt das Geräusch von Regen auf einem Zeltdach und ist der wohl einzige Mensch auf der Welt, der sich vor Schokolade ekelt.

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