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Vietnam, Kambodscha, Laos, Thailand

Um Weihnachten herum haben S. und ich angefangen, zu überlegen, wie wir im kommenden Jahr unseren Sommerurlaub verbringen wollten. zur Debatte standen zum Beispiel Kitesurfen in Afrika, Surfen in Frankreich oder ein Roadtrip an der Ostküste der USA. Wie so oft kam dann alles ganz anders. Eine Jahr zuvor war meine Schwester sechs Wochen in Thailand gewesen; an Heiligabend hatte sie uns Bilder ihrer Reise gezeigt.

Schon da spielte ich mit dem Gedanken, unsere Pläne noch mal zu überdenken. Eigentlich war Asien bei mir nie so hoch im Kurs gewesen – ich war einmal eine Woche lang in Sri Lanka, darüber hinaus hatte der Kontinent mich nie so sehr interessiert. Dann wiederum würde ein Aufenthalt dort recht günstig werden, und nach einem teuren Australien-Urlaub war ein günstiger und dennoch ausgedehnter Urlaub genau das, wonach ich suchte. S. fand die Idee genauso gut wie ich, es war beschlossene Sache.

Eine der schönsten Ecken in Vietnam: Halong Bay. Foto: Wikipedia.

Wir waren uns sofort einig, dass wir uns nicht Thailand, sondern Vietnam, Laos, und vielleicht auch einen Teil von Kambodscha ansehen wollten, kauften uns einen Lonely Planet-Reiseführer und überlegten uns eine ungefähre Route, bevor wir unsere Flüge buchten: Im Oktober würde es nach Hanoi gehen, einen Monat später von Bangkok aus wieder zurück. In Vietnam wollen wir uns die Halong-Bucht ansehen, später dann ein wenig von Nordvietnam erkunden und von dort nach Laos fahren und von dort aus in Richtung Süden Richtung Kambodscha weiterreisen. Von dort aus geht es nach Bangkok, wo wir unsere letzten drei Tag verbringen wollen. Reisen wollen wir mit Bus und Rucksack, Übernachtungsmöglichkeiten suchen immer dort, wo es uns gerade gefällt. Ich denke noch darüber nach, ein Hotel in Hanoi im Voraus zu buchen, es könnte ja sein, dass wir mit einem ziemlichen Jetlag dort ankommen. Auf der anderen Seite bin ich kein Freund davon, zu viel im Voraus zu buchen – schon gar nicht in einem Land, wo es möglich ist, auch so etwas zu kriegen.

Ich habe angefangen, unseren Reiseführer ein bisschen eingehender zu studieren um herauszufinden, was auf keinen Fall auf unserer Reiseroute fehlen darf – schließlich wäre es ärgerlich, etwas tolles zu verpassen, nur weil man sich nicht vorher ein paar Gedanken gemacht hat. Ist das nicht ironisch? Vor ein paar Wochen habe ich einen Text geschrieben, in dem ich mich dagegen ausgesprochen habe, alles zu kontrollieren, und gefordert habe, dass wir uns öfter mal treiben lassen sollten. Und nun verhalte ich mich selbst ganz anders.

Ich werde versuchen, die Planungen auf ein Minimum zu beschränken. Nichts ist schlimmer als ein vollgestopfter Tagesablauf – denn damit setzt man sich auf der Reise unter Zeitdruck. Für Tipps bin ich immer dankbar! War von euch schon mal jemand in Indochina?

Geschrieben von

... spielt am liebsten draußen. Sie würde einen spontanen Roadtrip immer einem Tag am Pool vorziehen, liebt das Geräusch von Regen auf einem Zeltdach und ist der wohl einzige Mensch auf der Welt, der sich vor Schokolade ekelt.

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