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Die schönsten Reise-Bildbände zum Verschenken und selbst behalten

Nachdem die Liste meiner liebsten Independent-Reisemagazine bei euch so gut angekommen ist, ist es an der Zeit, hier zwischen all den Reiseberichten und Reisetipps mal wieder etwas Bücherliebe zu verbreiten. Wie ihr vermutlich schon wisst, habe ich ein großes Faible für Ästhetik. Ein Buch, das toll gestaltet ist oder mit schönen Fotos glänzt, hat gleich doppelt so große Chancen, erst in meine Hände und dann in meine Einkaufstasche zu wandern. Das erklärt, vermute ich, warum ich eine große Schwäche für gute Bildbände habe.

Gute (Reise-)Bildbände sind Bücher, die man nicht unbedingt mit in den Urlaub nehmen sollte (hallo Übergepäck), aber solche, die man immer wieder gern in die Hand nimmt. Im besten Fall sind sie nicht nur schön, sondern auch informativ und unterhaltsam. Wenn das der Fall ist, haben sie bei mir einen festen Platz auf dem Sofatisch oder im Regalfach in erster Reihe auf Augenhöhe verdient.

In diesem Artikel stelle ich meine liebsten Reise-Bildbände des Jahres vor. Sie bringen Fernweh in die heimischen vier Wände und eignen sich nebenbei auch ganz prima zum Verschenken – ist ja bald Weihnachten…

 

German Roamers – Deutschlands neue Abenteurer

Die German Roamers haben ein Buch herausgebracht – und wer das Fotografenkollektiv von Instagram kennt, weiß dass das ein Buch voller wunderbarer Landschaftsfotos werden musste. Weil die Bilder der German Roamers so faszinierend großartig sind, tritt der Text in diesem Bildband ein wenig in den Hintergrund. Kurze persönliche Erzählungen der einzelnen Fotografen ergänzen die Fotos und in Kurzinterviews plaudern die German Roamers über ihre Lieblingsmotive, die Ausrüstung und die besondere Ästhetik ihrer Bilder.

Außerdem gibt es einen Einblick hinter die Kulissen eines Shootings und am Schluss noch ein paar Tipps für angehende Outdoor-Fotografen und Fotografinnen, die nach der Lektüre des Buches am liebsten sofort selbst mit dem Fotografieren beginnen wollen.

German Roamers – Deutschlands neue Abenteurer ist ein Buch, das große Lust macht, nach draußen zu gehen und die Schönheit der eigenen Heimat zu erkunden. Manchmal braucht es eben nur einen neuen Blickwinkel um zu erkennen, dass nicht nur ferne Orte faszinierend sind, sondern dass sich schon die Wiese vor der eigenen Haustür wunderbar als Fotomotiv eignet – und dass auch diese Wiese außerdem ein wertvolles, schützens- und bewundernswertes Stück Natur ist.

Kleiner Wermutstropfen: Schade eigentlich, dass die German Roamers ausschließlich aus Männern bestehen. Wo sind Deutschlands Outdoor-Fotografinnen?

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German Roamers – Deutschlands neue Abenteurer (Dumont)
256 Seiten
Preis: 34,90 Euro
ISBN: 978-3-7701-8884-0
Mehr Infos bei Amazon oder Dumont

 

Meeresrauschen (Mair Dumont)

Seit Jahrhunderten regt das Meer die menschliche Fantasie an. Zahllose Mythen ranken sich um die Ozeane und altes Seemannsgarn macht heute noch so manche Geschichte spannender. Kaum etwas übt größere Anziehungskraft auf uns aus als das Wasser – und kaum ein Ausblick macht glücklicher als der auf den Horizont über dem Meer. Da sind sich die Autoren von Meeresrauschen – vom Glück, am Wasser zu sein einig – und ich schließe mich an.

In 35 reich bebilderten Kurzgeschichten erzählt dieser Lese-Bildband von kleinen Küstenorten, schroffen Klippen, wilden Wellen, einsamen Inseln und einfachem Glück an Ostsee, Nordsee, Atlantik und Mittelmeer.

Besonders toll, dass unter den Autoren ein paar meiner liebsten Reisebloggerkollegen sind. Nämlich unter anderem Anke und Thorsten, die von der Kurischen Nehrung oder den Lofoten berichten, Jenny und Basti, die auf den Åland-Inseln die Einsamkeit für sich entdecken, Madlen, die am portugiesischen Cabo da Roca den westlichsten Zipfel Europas besucht und Elke, die unter anderem vom Wattwandern erzählt und im Haus eines Fischers auf Hemingway trifft.

Für ein Stück Meerglück im heimischen Wohnzimmer – auch ohne direkte Aussicht auf den Ozean.

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Meeresrauschen – Vom Glück, am Wasser zu sein (Dumont)
272 Seiten
Preis: 26,90 Euro
ISBN: 978-3-7701-8221-3
Mehr Infos bei Amazon oder Dumont

 

NYT Strände, Inseln, Küsten

Ein weiterer Lese-Bildband, der sich ganz dem Meer widmet – oder vielmehr den Orten, wo das Meer auf Land trifft: NYT Explorer – Strände, Inseln & Küsten ist eine thematische Sammlung von Reisereportagen aus der Printausgabe der New York Times. Das gleiche Konzept hat der Taschen-Verlag schon mit der 36 HoursReihe erfolgreich umgesetzt, ebenfalls mit Reportagen und Reisetipps aus der New York Times.

In 25 Reportagen nehmen die Autoren ihre Leser mit ans Meer. Und anders als bei Meeresrauschen beschränkt sich das Spektrum geografisch nicht auf die Meere, die an Europa grenzen, sondern umfasst die ganze Welt. Wer da nicht anfängt, von einsamen Südsee-Inseln zu träumen…

Es geht unter anderem nach Mauritius und Madagaskar, auf die Malediven und die vietamesischen Con-Dao-Inseln, nach Palawan und an die australische Ningaloo-Küste, auf die Kleinen Antillen und nach Bermuda, aber auch an die Algarve und in die Toskana. Richtig gelesen – denn im Lago d’Orta liegt – vom Wasser des Sees umgeben – eine einsame Klosterinsel.

Für Fans hochwertiger Reisereportagen ist das Buch absolut zu empfehlen – bildtechnisch ist es allerdings in vielen Reportagen den anderen hier vorgestellten Büchern ein wenig unterlegen. Das mag daran liegen, dass die Bilder ursprünglich für die Zeitung gedacht waren und nicht für ein Hochglanzmagazin oder gar ein Buch. Hier und da wirkt es, als hätte man die Bilder nur ein wenig bearbeiten müssen, um mehr optische Wirkung heraus zu kitzeln – aber das ist bekannterweise eine Glaubenssache.

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NYT Explorer. Strände, Inseln & Küsten (Taschen)
288 Seiten
Preis: 29,99 Euro
ISBN: 978-3-8365-6840-1
Mehr Infos bei Amazon oder beim Taschen-Verlag

 

Durch Manhattan

Das heutige New York ist viel mehr als die Insel Manhattan – doch für die Immigranten, die einst aus Europa über Ellis Island in die Vereinigten Staaten kamen, war der Stadtteil die erste Heimat. Von hier aus wurde die Stadt besiedelt, von der Spitze Manhattans aus wuchs sie nach Norden und später auch nach Osten und Westen. Deshalb ist es auch heute noch legitim, die Insel als Herz der Stadt zu bezeichnen.

Über 21,6 Kilometer zieht sich Manhattan von Süden nach Norden. 220 Straßen queren die Hauptverkehrsachsen, das Straßennetz ist ein einziges Gewimmel aus Quadraten.

Man könnte, wenn man wollte, dieses Gewimmel an einem Tag zu Fuß durchqueren – 21,6 Kilometer ohne nennenswerte Höhenunterschiede sind auch für weniger geübte Stadtwanderer einigermaßen machbar. Man kann sich dafür auch ein paar Tage Zeit lassen. Oder man liest zuerst einmal Durch Manhattan, um herauszufinden, wie jemand überhaupt darauf kommt, durch Manhattan zu laufen. Wo es doch weitaus bequemere Fortbewegungsmöglichkeiten gibt.

Niklas Maak, der Autor des Buches, beginnt an der Südspitze und läuft – an zwei Tagen – bis zur 220. Straße – einem Ort, an dem vom Glamour des Central Park oder der Fifth Avenue so gar nichts mehr zu spüren ist. Er lässt sich dabei viel Zeit für Beobachtungen. Begleitet wird er von der Illustratorin Leanne Shapton, die die Szenen der Stadt in minimalistischen Tuschezeichnungen einfängt.

Wer schon einmal an den beschriebenen Orten war, fühlt sich sofort zurückversetzt. Durch Manhattan ist ein funkelndes, lebendiges Mosaik von New York, das beweist: Auch für eine Stadt gilt, dass man nichts so intensiv erlebt wie das, was man zu Fuß erlaufen hat.

Fall du noch nie in New York warst, lies dieses Buch unbedingt, bevor du hinreist, und danach gleich noch einmal. Durch Manhattan ist übrigens kein Bildband im engeren Sinn, aber weil es mir so gut gefällt und ich die Idee mit den Tuschezeichnungen so toll finde, hat es wie ich finde trotzdem einen berechtigten Platz in dieser Liste.

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Durch Manhattan (Hanser)
224 Seiten
Preis: 25 Euro
ISBN: 978-3-446-25666-8
Mehr Infos bei Amazon oder beim Hanser-Verlag

 

NYC 7

Rund 6 Millionen Menschen nutzen die Züge der New Yorker U-Bahn täglich. Die Subway ist eine der ältesten der Welt – mit einem der dichtesten Netze. Jeder nutzt die grauen Blechkisten, um sich zügig durch die zu Fuß nicht zu bewältigende Stadt zu bewegen, Touristen und Einheimische gleichermaßen.

Doch die New York City Subway hat auch ein Problem: Das ganze System ist ziemlich marode. In den Zügen ist es stickig, in den Bahnhöfen dreckig. Zur morgendlichen und abendlichen Rush Hour sprengen die Pendlermassen die Kapazität der Züge. Die Fahrpläne sind unübersichtlich und nicht touristenfreundlich. Kurz: Es hakt an vielen Stellen und der Komfort einer Fahrt mit der Subway ist – sorry für das Wortspiel – unterirdisch.

Wer einmal mit der New Yorker U-Bahn gefahren ist, fragt sich deshalb auch zurecht, ob eine Stadtrundfahrt mit ebendieser nicht eine der blödsinnigsten Ideen überhaupt ist.

Ist es aber nicht, im Gegenteil. Denn New York und die U-Bahn gehören zusammen. Die Stadtbewohner und ihre Subway verbindet eine enge Hassliebe. Auf die Gegensätze muss man sich einlassen, wenn man New York per U-Bahn erkunden will. Genau das tut der Bildband NYC7, der der Bahnlinie 7 von Manhattan nach Queens folgt.

Julius Schrank und Bruce Northam beweisen, dass eine Fahrt mit der U-Bahn viel mehr sein kann als ein Mittel zum Zweck. Sie begeben sich auf eine Reise durch New York, das an vielen Stellen überrascht und einer kleinen Weltreise durch die multikulturelle Stadt gleich kommt. Macht Lust auf eine Entdeckungsreise mit der NYC Subway.

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NYC 7 – Die Kultstrecke durch New York City (National Geographic)
224 Seiten
Preis: 35 Euro
ISBN: 978-3-86690-630-3
Mehr Infos bei Amazon oder beim Verlagshaus

 

Off the Road

Den Traum vom Leben und Reisen mit dem eigenen Van erfüllen sich immer mehr Menschen. Die Vanlife-Bewegung wächst und mit ihr die Zahl derjenigen, die von ihren alternativen Lebensstilen auch in Blogs, Filmen und Büchern berichten. Der Bildband Off the Road stellt Menschen vor, die ihren Lebensmittelpunkt auf die Straße verlagert haben und reisen – zum Teil für immer, zum Teil auf Zeit.

Wer im Buch nur romantische Fotos geöffneter VW-Bus-Heckklappen vor dem Meer erwartet, wird (zum Glück) direkt eines besseren belehrt. Denn das Buch bricht mit diesen Klischees und bietet neben den Porträts von Großstadtflüchtlingen und Dauercampern auch viele Informationen zum Leben auf vier – oder wahlweise zwei – Rädern. Es werden Automodelle vorgestellt, die sich fürs Leben auf der Straße eignen, es geht um Motoren und Tipps fürs Offroadfahren oder um die richtige Ausstattung in der Wüste und im Winter.

Insofern ist Off the Road nicht nur ein Bildband, der jede Menge Inspiration bietet, sondern gleich auch ein Nachschlagewerk für alle, die selbst über die Anschaffung eines Vans nachdenken.

Geografisch liegt der Schwerpunkt auf den USA, es gibt aber auch Geschichten aus allen anderen Teilen der Welt.

Besonders inspirierend ist übrigens die Geschichte von Gunter und seinem Otto, einer Mercedes-G-Klasse, mit der der heute 80-Jährige bis 2014 die Welt bereiste. Bilanz von 25 Jahren on the road: 900.000 Kilometer, 411 Grenzübertritte außerhalb Europas, 113 Fährfahrten und 41 im Container. Wenn das mal nicht ein bewegtes Leben ist – für Otto genau wie für Gunter.

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Off the Road – Ein Leben im Van und auf Achse (Gestalten)
256 Seiten
Preis: 35 Euro
ISBN: 978-3-89955-593-6
Mehr Infos bei Amazon oder Gestalten

 

Endlich Winter

Ein Buch, das noch auf meiner eigenen Wunschliste steht und über das ich deshalb nicht allzu viele Worte verlieren kann: Endlich Winter beschreibt ein Gefühl, das ich selbst sehr gut nachvollziehen kann. Jedes Jahr warte ich ungeduldig auf den ersten Schnee. Ist er dann da, gibt es nichts, was mich noch drinnen hält – dann muss ich raus, spazieren gehen, Winterwandern oder Snowboarden.

Die Abenteuer in Eis und Schnee, die in diesem Bildband vorgestellt werden, sind mit etwas mehr Adrenalinkick verbunden als Winterwandern und Snowboarden: Surfen auf den winterlichen Lofoten, Eisschwimmen oder gar Eistauchen, Mountainbiken und Motorradfahren in Schnee und Eis – ja, man muss vermutlich ein bisschen verrückt sein, um solche Dinge zu tun. Aber manchmal tut verrückt sein auch ganz gut.

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Endlich Winter! Abenteuer in der Kälte (Gestalten)
256 Seiten
Preis: 39,90
ISBN: 978-3-89955-935-4
Mehr Infos bei Amazon oder Gestalten

 

Winter Cooking

Bleiben wir thematisch im Winter und machen uns ein paar warme Gedanken: Was darf während und nach einer Schneeschuhwanderung, einem anstrengenden Tag auf dem Snowboard oder einem ausgiebigen Winterspaziergang auf keinen Fall fehlen? Richtig, das passende Essen, um dem Körper wieder einzuheizen.

Markus Sämmer ist Koch und Outdoor-Enthusiast und hat diese beiden Eigenschaften bereits in The Great Outdoors zusammen geführt. Mit The Great Outdoors – Winter Cooking hat er jetzt nachgelegt und ein Kochbuch für Winterfreunde geschrieben. Unter den Rezepten finden sich echte Hüttenklassiker wie Topfen- und Kaspressködel, aber auch ausgefallenere Rezepte für lange dunkle Winterabende, an denen man viel Zeit hat, gut zu kochen.

Thematisch unterteilt ist das Kochbuch in Dinge, die sich schon im Herbst vorbereiten lassen (zum Beispiel Liköre), Snacks für die Jackentasche, Suppen zum Mitnehmen in der Thermoskanne – falls man mal nicht in der Hütte einkehren kann oder will und trotzdem etwas Warmes braucht, Frühstücksideen, Mehlspeisen, Heiße Getränke und Hauptmahlzeiten wie etwa Wildburger mit selbst gemachten Brötchen (mhmmmmm).

120 Rezepte sind es insgesamt, kreativ aufbereitet und relativ leicht umsetzbar und definitiv mit „da-läuft-mir-das-Wasser-im-Mund-zusammen-Faktor“. Auch wer keine Berge in der Nähe und keinen Holzofen in der Küche hat, kann sich mit diesem Buch ein paar Winterfreuden nach Hause holen. Tipps für Skitouren, Lawinenkunde und Ausrüstung gibts obendrein. Und ein kleines Booklet mit allen Rezepten für alle, die nicht das schwere Buch mit in den Winterurlaub nehmen wollen – oder nicht wollen, dass das schöne Papier in der Küche Fettspritzer abbekommt.

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The Great Outdoors – Winter Cooking.
120 geniale Rauszeitrezepte für den Winter (Umschau-Verlag)
272 Seiten
Preis: 34 Euro
ISBN: 978-3-86528-843-1
Mehr Infos bei Amazon oder beim Umschau-Verlag

 

Atlas Obscura

Zum Schluss dieser Übersicht noch zwei „Nachschlagewerke“. Den Anfang macht der Atlas Obscura, ein 480 Seiten starkes Werk, das unnützes Reisewissen sammelt – oder nützliches, je nachdem wie man das sieht. Er sammelt alberne, unglaubliche, mysteriöse und obskure Orte und überraschende Fakten und kann sowohl von vorne bis hinten als auch von hinten bis vorne gelesen werden.

Man kann aber auch einfach zwischendurch einsteigen, denn die Fakten sind nach Ländern sortiert – und so können Reisefreunde sich schnell eine Übersicht davon machen, was sie an ihrem nächsten Reiseziel erwartet.

Von der Abhörstation Teufelsberg in Berlin oder der Eisbachwelle in München hast du vielleicht schon gehört und die Rakotzbrücke in Gablenz, Sachsen, hast du garantiert schon auf einem Bild gesehen. Aber wie steht es um das Schnarch-Museum in Alfeld, Niedersachsen, oder die Schönheitengalerie von König Ludwig I.?

Der Atlas Obscura ist ein Buch, in dem man immer wieder etwas Neues finden kann und deshalb auch prima als Geschenk für Manschen geeignet, die gerne abseits der ausgetretenen Touristenpfade reisen.

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Atlas Obscura (Mosaik)
480 Seiten
Preis: 34 Euro
ISBN: 978-3-442-39318-3
Mehr Infos bei Amazon oder Randomhouse

 

Wann am besten wohin

Es ist eine Frage, die sich immer wieder stellt – besonders aber zu Anfang des Jahres, wenn viele Menschen ihre Reisen für die kommenden 12 Monate planen: Wann am besten wohin reisen?

Der Reiseplaner von Lonely Planet will Reisefreunden bei der Beantwortung dieser Frage helfen. Monat für Monat gehen die Reiseexperten durch und empfehlen Reiseziele – und zwar auch solche, die man gar nicht unbedingt auf dem Schirm hat.

Zur Erklärung, warum das gewählte Ziel gerade im gewählten Monat das richtige ist, gibt es jeweils einen Erklärungstext und ein paar Tipps in Kurzform – außerdem werden alternative Reisezeiten vorgeschlagen, denn natürlich sind die wenigsten Ziele nur genau einen Monat lang interessant.

Dazu sieht man auf einen Blick, womit ein Reiseziel zum angegebenen Zeitpunkt punktet: Kultur, Entspannung, Abenteuer, Tierwelt, Preis-Leistung, Kulinarik und vieles mehr. Ein Nachschlagewerk für alle Unentschlossenen.

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Wann am besten wohin – Der ultimative Reiseplaner für jeden Monat (Lonely Planet)
304 Seiten
Preis: 26,90 Euro
ISBN: 978-3-8297-2664-1
Mehr Infos bei Amazon oder Mairdumont

 

Hast du auch Lieblings-Reise-Bildbände? Welche? Ich freue mich über weitere Tipps und Anregungen! Hinterlasse dazu einfach einen Kommentar.

 

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Geschrieben von

… spielt am liebsten draußen. Sie würde einen spontanen Roadtrip immer einem Tag am Pool vorziehen, liebt das Geräusch von Regen auf einem Zeltdach und ist der wohl einzige Mensch auf der Welt, der sich vor Schokolade ekelt.

1 Kommentar

  1. Hallo Anna,
    du hast wirklich schöne Bände herausgesucht. “Meeresrauschen – Vom Glück am Wasser zu sein”, den Bildband habe ich – und bin begeistert. Das Buch von German Roamers möchte ich mir irgendwann auch noch kaufen. Und ich fürchte, dass mit das Buch “Off the road” auch gut gefallen könnte. Danke fürs Vorstellen.
    LG Monique

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