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Individuell nach Hawaii: Dein Guide für den perfekten Urlaub

Kleines Inselparadies, viele Besucher: Hawaii ist bei Touristen weltweit ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Die Erfahrung zeigt, dass die Nachfrage nach Unterkünften, Mietautos und Co. vor allem in der Hauptsaison entsprechend hoch ist. Unterkünfte sind dann häufig ausgebucht und die Preise schießen in die Höhe. Für einen gelungenen Hawaii-Urlaub ist gründliche Planung deshalb sehr wichtig. Hier kommen meine Tipps für eine Reise in den Aloha State.

In diesem Artikel teile ich meine Erfahrungen mit dir und beantworte wichtige Fragen:  Wie viel Zeit solltest du für deinen Hawaii-Urlaub einplanen? Was ist die beste Reisezeit für Hawaii? Was darfst du auf keinen Fall verpassen? Und welche Inseln sind eigentlich die schönsten? Ich erkläre dir, wie du deinen perfekten Hawaii-Urlaub planst, gebe Tipps zu Anreise, Fortbewegung und der Suche nach passenden Unterkünften und sage dir, um was du dich unbedingt vor deiner Reise kümmern musst.

Dieser Artikel wird ständig aktualisiert. Falls du dennoch eine veraltete Information entdecken solltest, bitte ich dich um eine Nachricht

Willst du stattdessen lieber wissen, wie viel ein Hawaii-Urlaub kostet? Dann hier entlang: Das kostet der Urlaub im Paradies.

Hawaii-Urlaub planen Palmen

Hilo, Hawai’i Island.

Individuelle Hawaii-Reiseplanung: So einfach geht’s

Pauschalreisen nach Hawaii sind beliebt, weil sie eine Reise ohne großen Planungsaufwand ermöglichen. Doch keine Sorge: Es geht auch ohne Reiseveranstalter! Und unterm Strich bist du ohne Pauschalpaket nicht nur viel freier und individueller unterwegs, sondern kannst auch noch um einiges günstiger reisen. Denn wenn du deine Reise selbst planst, entscheidest du, wo du übernachtest und wie viel Geld du für Essen, Eintritte und Fortbewegung ausgibst.

Die zweite gute Nachricht: Einen Hawaii-Urlaub zu planen geht leichter als du denkst. Damit du nicht bei Null anfangen musst, habe ich diesen Guide erstellt. Auch ich hatte am Anfang viel mehr Fragen als Antworten und habe mich wochenlang mit der Reiseplanung beschäftigt. Und davon sollst du jetzt profitieren.

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Hawaii-Urlaub individuell planen Traumbucht auf Oahu

Oahu, Nordküste.

Hawaii-Urlaub planen: So viel Zeit muss sein

Mich hat vor kurzem ein Leser gefragt, ob ihm wohl zwei Wochen für eine Hawaii-Reise reichen würden.

Meine Antwort lautete: Jein. Zwei Wochen sind bei einer Reise, die quasi ans andere Ende der Welt führt, ganz klar ein Kurztrip. Von den zwei Wochen gehen schon gut zwei Tage und Nächte für Hin- und Rückflug drauf und die Zeitverschiebung von zwölf Stunden im Sommer, bzw. elf Stunden im Winter hat es in sich.

Der menschliche Körper benötigt pro Stunde Zeitverschiebung etwa einen Tag zur Umstellung des Biorhythmus. Das heißt natürlich nicht, dass du elf Tage lang wie ein Zombie durch die Gegend läufst. Die Gewöhnung an die neue Zeitzone funktioniert bei den meisten Menschen wesentlich schneller. Bei mir hat es bei der ersten Reise nach Hawaii etwa drei Tage gebraucht, bis ich tagsüber munter und nachts müde war, bei der zweiten zwei Tage.

Bei zwei Wochen bleiben abzüglich Flugzeit noch zwölf Tage. Und zwölf Tage reichen natürlich nicht, um alle Inseln kennenzulernen – vor allem, wenn du an zwei bis drei dieser Tage durch den Jetlag bedingt an die Grenzen deiner körperlichen Belastbarkeit stößt.

Drei bis vier Wochen sind für einen Hawaii-Urlaub ideal

Aber: Eine bis zwei Inseln sind auf jeden Fall drin. Dennoch würde ich dir unbedingt dazu raten, länger nach Hawaii zu reisen. Drei bis vier Wochen sind als Reisedauer ideal. Wenn du aber unbedingt nach Hawaii willst und auf keinen Fall länger als zwei Wochen bleiben kannst, werde ich dir auch nicht davon abraten.

Für Hawaii gilt wie für so viele Länder dieser Welt: Je länger du bleiben kannst, desto besser. Ich selbst war bei meiner ersten Hawaii-Reise etwas länger als drei Wochen auf den Inseln und wusste schon direkt nach meiner Rückkehr, dass ich wieder nach Hawaii reisen würde. Aber nicht, weil mir diese Zeit zu kurz vorkam, sondern weil ich mich auf Anhieb in das Inselparadies verliebt habe. Beim zweiten Mal war ich nur eine Woche da – es war eine Pressereise und ich habe so viel gesehen, dass mir diese Woche vorkam wie drei Wochen. Ich kann es kaum erwarten, ein drittes Mal in den Aloha-State zu reisen, um dann noch einmal ein paar Wochen dort zu verbringen.

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Hawaii-Urlaub planen Three Bears Falls

Three Bears Falls, Road to Hana, Maui.

Die beste Reisezeit für Hawaii

Hawaii ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Von April bis November ist es mit Temperaturen zwischen 24 und 31 Grad etwas wärmer, während es im Winter auf 20 bis 27 Grad abkühlen kann. Auf den Vulkanen kann es durchaus auch frischer werden, denn dort geht es immerhin bis auf maximal 4200 Meter hoch. Auf der Spitze des Mauna Kea auf Hawai’i Island – umgangssprachlich auch einfach Big Island genannt – liegt im Winter sogar Schnee.

Hawaii-Urlaub planen Valley

Waipio Valley, Hawai’i Island.

Das Wetter auf Hawaii

Es regnet auf Hawaii selten und meist lokal begrenzt. Bedingt durch Winde und die vulkanische Beschaffenheit gibt es auf allen Inseln trockenere und regenreichere Plätze. Faustregel: Die windwärts gelegenen Seiten im Osten und Nordosten kriegen meist mehr Niederschlag ab und sind dafür auch grüner. Als Regenlöcher gelten beispielsweise Hana auf Maui und Hilo auf Big Island. Was aber keinesfalls heißt, dass es dort ständig regnet.

Vorsaison, Hauptsaison, Nebensaison

Voll wird es insbesondere in den US-Amerikanischen Ferien sowie von Juni bis August und in der Walsaison von Dezember bis Anfang April, wenn zahlreiche Buckelwale in den Gewässern rund um Hawaii ihre Jungen gebären. Trubel herrscht außerdem zu Weihnachten und Neujahr.

Wer ohne Massen anderer Touristen reisen will, sollte einen Hawaii-Aufenthalt im Mai oder im November planen.

Surfen in Hawaii: Die beste Zeit für gute Wellen

Hawaii ist untrennbar mit dem Surfen verbunden und bietet einige der besten und größten Wellen der Welt. Big-Wave-Saison ist von November bis Februar. Dann lassen Winterstürme über dem Pazifik die Wellen an den Nordküsten auf bis zu 20 Meter anwachsen. Ende November, Anfang Dezember finden auf Oahu außerdem die Reef Hawaiian Pro statt, bei denen sich die besten Wellenreiter der Welt messen.

Für Surfanfänger und Fortgeschrittene herrschen auf Hawaii das ganze Jahr über ideale Bedingungen. Selbst in der Big Wave Saison finden sich überall auch Buchten mit kleinen oder kleineren Wellen. Tipps für gute Breaks gibt es hier: Die besten Surfspots für Anfänger auf Oahu, Maui und Big Island.

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Ein kleiner Junge surft in Haleiwa, Oahu

Haleiwa, Oahu.

Hawaii-Urlaub planen: Welche Insel ist die richtige für dich?

Hawaii ist eine Inselkette und besteht aus 137 Inseln und Atollen. Davon sind allerdings nur acht bewohnt und sechs für Touristen zugänglich. Wenn du zum ersten Mal nach Hawaii reist und nur ein paar Tage oder Wochen zur Verfügung hast, wirst du dich unweigerlich fragen, welche Inseln du dir ansehen solltest und wie viel Zeit du pro Insel einplanen solltest.

Die mit Abstand meistbesuchte Insel ist die Hauptinsel Oahu, denn die meisten internationalen Besucher landen auf dem Flughafen der Hauptstadt Honolulu. Die größte Insel ist die vulkanisch noch sehr aktive und wachsende Hawai’i Island, die dem gesamten Hawaii-Archipel seinen Namen gibt. Die geheimnisvollste Insel ist hingegen das kleine Ni’ihau. Ein Besuch auf der in Privatbesitz befindlichen „Verbotenen Insel“ ist aber so gut wie unmöglich. Der Zutritt wird nur auf Einladung gewährt.

Hawaii-Urlaub planen Alter VW-Bus in Haleiwa

Haleiwa, Oahu.

Für Touristen interessant sind neben Oahu und Hawai’i Island aber auch noch Maui, Kauai, Molokai und Lanai. Jede dieser Inseln ist anders – und jede ist einen Besuch wert.

Wie viele Inseln du besuchen kannst, hängt von deiner Reisedauer ab, aber auch davon, wie oft du die Insel wechseln und wie tief du in das Inselleben eintauchen möchtest.

Falls du entlang der Napali-Coast auf Kauai nach Kalalau wandern möchtest, solltest du dafür nach Möglichkeit nicht nur zwei, sondern gleich ein paar Tage mehr einplanen. Und wenn du auf Maui surfen lernen möchtest, lohnt es sich, auch dort etwas länger zu bleiben. Die Wahl der richtigen Insel hängt von deinen individuellen Interessen und Vorlieben ab.

iEinen Überblick über die einzelnen Inseln inklusive aller wichtigen Infos und Sehenswürdigkeiten findest du in diesem Artikel: Inselhopping in Hawaii: Welche Insel ist die richtige für mich?

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Hawaii-Urlaub planen: Anreise und Fortbewegung

Honolulu ist der Hauptflughafen von Oahu. Die Hauptstadt von Hawaii ist also höchstwahrscheinlich Start- und Endpunkt deiner Reise, es sei denn du hast Lust, nach oder vor einem 22-Stunden-Flug direkt weiter zu reisen. Vom Honolulu International Airport fliegen täglich mehrere Airlines zu den anderen Inseln.

Am besten bleibst du am Anfang und am Ende deiner Reise ein paar Tage auf Oahu, da du ohnehin über Honolulu fliegst. Für Honolulu und Waikiki reichen zwei Tage, schöner und weniger touristisch ist es an der Nordküste. Vom Flughafen bis Waikiki dauert die Fahrt mit Mietwagen, Bus oder Taxi etwa eine Stunde. In der Rush Hour kann es gut doppelt so lange dauern. An die North Shore kommst du in etwa zwei Stunden Fahrzeit.

Islandhopping in Hawaii: So kommst du von Insel zu Insel

Von Insel zu Insel gelangst du mit dem Flieger für relativ wenig Geld und in sehr kurzer Zeit. Die Strecke Oahu-Maui etwa dauert rund 40 Minuten und die längste Strecke zwischen Kauai und Hilo auf Big Island dauert mit Zwischenlandung in Honolulu je nach Verbindung zwei bis vier Stunden.

Island Air fliegt zwischen Oahu, Kauai, Maui und Lanai, Hawaiian bedient alle Inseln und Mokulele fliegt lediglich die kleineren Flughäfen auf den Inseln an. Flugtickets gibt es schon ab etwa 50 Euro.

Wer lieber mit der Fähre fährt, hat es schwer. Es gibt nur noch zwei Fährverbindungen zwischen den hawaiianischen Inseln (Stand Oktober 2015). Die Molokai Ferry verkehrt dienstags, donnerstags, freitags und samstags zwischen Maui und Molokai. Die Überfahrt dauert knapp zwei Stunden und kostet gut 60 Dollar. Die Expeditions verbindet Maui und Lanai und fährt täglich fünfmal. Die Überfahrt dauert eine Stunde und kostet 30 Dollar.

Hawaii Urlaub individuell planen Blick auf Hawaii aus der Luft

Maui aus der Luft.

Autofahren in Hawaii: Mietwagen vs. Bus

Die USA sind ein Autoland und Hawaii ist trotz seiner exponierten Lage auch ein Teil der USA. Mit Auto kommst du überall wesentlich komfortabler voran, aber du kannst natürlich auch ohne reisen. Oahu hat mit TheBus ein relativ gut ausgebautes Nahverkehrssystem. Der Bus steuert auch touristische Ziele an. Auf den anderen Inseln sieht es schon schlechter aus.

Alle großen Autovermieter sind an den Flughäfen angesiedelt und es ist normalerweise kein Problem, vor Ort einen Wagen zu mieten. Gerade in der Hauptsaison kann es aber sein, dass bestimmte Fahrzeugklassen ausgebucht sind. Wenn du sicher gehen möchtest, solltest du deinen Mietwagen also von zuhause aus buchen. Bei vielen Anbietern kannst du eine Buchung sehr kurzfristig ohne Kosten stornieren, falls zu es dir anders überlegst.

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Hawaii-Urlaub planen das richtige Auto finden

Road to Hana, Maui.

Unterkünfte in Hawaii: Vom Motel bis zum Luxusresort

Auf Hawaii hast du die Wahl zwischen Resort-Hotels, Hotels und Bed & Breakfasts. Hostels gibt es so gut wie keine und auch Motels sind hier eher nicht zu finden. Wirklich günstige Übernachtungsmöglichkeiten fallen damit weitgehend weg, sofern du nicht vorhast, zu zelten. Campingplätze gibt es auf allen Inseln.

Eine einzige Übernachtung im super schicken Four Seasons-Luxusresort Oahu in Ko Olina kostet beispielsweise rund 700 Dollar pro Nacht im Doppelzimmer (ohne Frühstück). Damit ist das Four Seasons zwar keinesfalls eine Ausnahme. Aber keine Sorge: Es geht auch günstiger.

So kostet etwa das Hilton Garden Inn in Waikiki rund 190 Dollar und liegt damit gut im Durchschnitt für Honolulu. Und auch die Resorts sind längst nicht überall so teuer wie an Oahus Westküste. So gibt es im schicken Koloa Landing Resort in Poipu, Kauai, ein Doppelzimmer ab etwa 190 Dollar. Dafür bekommst du dann auch schon einiges geboten, zum Beispiel Waschmaschinen und Trockner im Zimmer.

Das einzige Motel von Hawaii befindet sich auf Maui, liegt direkt an einem wunderbaren Strand und bietet sich perfekt als Ausgangspunkt für Erkundungen der Insel an. Ein Doppelzimmer im Days Inn Maui Oceanfront in Kihei ist je nach Reisezeitraum ab etwa 120 Dollar zu haben.

Wenn du ohnehin nicht auf Luxushotels stehst, bietet sich dir eine sehr breite Auswahl an Bed & Breakfast-Unterkünften und Ferienwohnungen. Auch Airbnb ist längst in Hawaii angekommen – und als etwas günstigere Alternative zu empfehlen.

Campen in Hawaii

Vergleichsweise günstig sind Campingplätze in den State Parks und Forest Reserves. Die Ausstattung ist sehr unterschiedlich: Einige Plätze sind auch für Wohnmobile und Campervans geeignet und bieten Strom, Trinkwasser und moderne Sanitäranlagen, andere sind nur für Wanderer mit Zelt zugänglich und haben nur einfache Komposttoiletten und kein fließendes Wasser.

Das Hawaii Department of Land and Natural Resources listet alle Campingplätze inklusive Ausstattungsmerkmale auf. Dort kannst du auch gleich online einen Platz reservieren.

Unterkünfte solltest du vor allem in der Hauptsaison und rund um amerikanische Feiertage unbedingt im Voraus buchen. Insbesondere auf Oahu ist dann die Hölle los. Das gilt auch für Campingplätze, die du vorab reservieren kannst. Campingplätze in State Parks können bis zu ein Jahr im Voraus reserviert werden. Das gilt allerdings nicht für die Plätze auf Oahu. Dort ist die Reservierung ab 30 Tagen im Voraus möglich. Auch in Forest Reserves kann 30 Tagen im Voraus reserviert werden – mit Ausnahme von denen auf Kauai, da sind es 90 Tage. Auf den meisten Campingplätzen darfst du maximal für 5 Nächte bleiben.

Übrigens: Du kannst dich – vorausgesetzt du hast einen eigenen Mietwagen und mit Ausnahme von Big Island – bedenkenlos an allen Orten der Insel einquartieren. Die Wege sind so kurz, dass du jeden Ort von überall in kurzer Zeit erreichen kannst.

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Hawaii-Urlaub planen: Nützliches zum Weiterlesen

Diese Dinge haben mir außerdem bei der Reiseplanung geholfen:

Der Lonely Planet Reiseführer Hawaii (gibt es auf Englisch und auf Deutsch).

Karten für einzelne Inseln und Regionen gibt es im Reiseführer oder in den Tourist Information Offices auf Hawaii. Infomaterial kann außerdem bei Hawaii Tourism Europe angefordert werden. Wenn du aber die Übersicht bewahren und alle Details auf einer Karte sehen möchtest, solltest du über die Anschaffung einer Straßenkarte nachdenken.

Die Geo Special zu Hawaii kommt mit ein paar tollen Geschichten ins Haus, die schon vor der Reise oder auf dem Weg in den Hawaii-Urlaub für Fernweh sorgen. Unter anderem gibt es darin ein Porträt einer deutschen Familie, die auf Zeit nach Maui zieht, eine faszinierende Reportage über den Kalalau-Trail auf Kaua’i, eine Geschichte über Paige Alms, die bislang einzige Surferin, die die Monsterwelle Jaws mit reiner Muskelkraft gesurft ist und ein Stück, das erklärt, warum der Hula immer noch zur gelebten hawaiianischen Tradition zählt.

Post aus Hawaii ist ein absolutes Muss für jeden Hawaii-Urlauber, der gerne liest. Das Buch ist eine Sammlung von Briefen Mark Twains, in denen er als noch junger Korrespondent die Schönheit der Inseln beschreibt.

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Hast du noch Fragen? Dann ab in die Kommentare damit!

Geschrieben von

... spielt am liebsten draußen. Sie würde einen spontanen Roadtrip immer einem Tag am Pool vorziehen, liebt das Geräusch von Regen auf einem Zeltdach und ist der wohl einzige Mensch auf der Welt, der sich vor Schokolade ekelt.

29 Kommentare

  1. José

    Hallo Anna

    Wie machst du das denn mit den Hotels bzw. B&B oder sonstiges. Buchst du das Hotel für die gesamte Reisezeit (3 einhalb Wochen) auf einer Insel und gehst dann für ein zwei Tage auf die Anderen Inseln und bezahlst dann unter Umständen an gewissen Tagen doppelt. Oder verbringst du jeweils eine/zwei Wochen auf den Inseln und ziehst dann jeweils weiter?

    Wenn dem so wäre, wie lange ist auf welcher Insel geeignet, wenn du 3 einhalb Wochen aufteilen könntest? Wieviele Inseln würdest du überhaupt in diesen Wochen besuchen, wenn du nicht nur Orte besuchen möchtest sondern unter umständen auch am Morgen immer wieder mal Surfen gehen willst?

    Ich frage mich das weil unter Umständen während der Hauptsaison doch vieles Ausgebucht sein könnte und dann spontan vor Ort buchen problematisch und teuer werden könnte?

    Danke für den Bericht und eine kurze Rückmeldung

    • Hallo José,

      ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, alle Unterkünfte im Voraus zu buchen. Überleg dir am besten vor der Abreise, wie lange du auf welcher Insel bleiben willst – dann kannst du nicht nur die Unterkünfte, sondern auch die Flüge schon von zu Hause buchen. Was du dann vor Ort machst, kannst du immer noch spontan entscheiden. Da die Inseln (mit Ausnahme von Big Island) alle sehr klein sind, ist es egal an welchem Ort du dich einquartierst, weil du – Mietwagen vorausgesetzt – schnell überall hin kommst.

      Zu deiner zweiten Frage: Wenn ich dreieinhalb Wochen hätte (und gerne hin und wieder surfen gehen möchte), würde ich je eine Woche für Oahu (North Shore) und Maui, sowie je 5 Tage für Kauai und Big Island einplanen. Das hängt allerdings auch sehr stark von deinen anderen Interessen ab – schau doch mal im Abschnitt zu den Insel-Kurzporträts, das hilft dir hoffentlich weiter.

      Viel Spaß in Hawaii und viele Grüße!
      Anna

  2. Ulrike

    Hallo Anna,
    danke für die kompakte und spannende Zusammenfassung der Inselcharakteristika! Ich vertrödele im Moment soviel Zeit hier auf Deiner Seite 😉

    Wir planen in unserer gemeinsamen Elternzeit für ca. 5 Wochen nach Hawaii zu fliegen – mit unserer “großen” 5 jährigen und der “kleinen” dann 6 monatigen Tochter. Meinst Du, vier Inseln (Oahu, Maui, Big Island, Kauai) wären machbar, ohne zu großen “Umzugsstress”, oder lieber 3 (ohne Kauai)? Wobei es gerade da ja tolle Strände geben soll.
    Hast Du eventuell auch ein paar Tipps, was für Kinder spannend ist?
    Lieben Dank!
    Mach bitte weiter so!

    • Hallo liebe Ulrike!

      Vielen Dank für deinen Kommentar 🙂 Elternzeit auf Hawaii? Das ist ja eine ganz großartige Idee. In fünf Wochen solltet ihr auf jeden Fall vier Inseln schaffen – die Flüge zwischen den Inseln sind sehr kurz, genau wie die Wartezeiten an den Flughäfen und auch mit Kleinkind vermutlich easy zu meistern.

      Ich habe schon öfter gehört, dass Maui die kinderfreundlichste Insel ist. Wenn eure Große gern ins Wasser geht, gibt es auf jeden Fall jede Menge tolle, auch nichtschwimmerfreundliche Strände, viel mehr als auf den anderen Inseln wie ich finde – zum Beispiel den am Days Inn Maui Oceanfront, dort haben wir damals gewohnt. Außerdem ist die Insel sehr, sehr vielfältig und wird auch garantiert nicht langweilig.

      Aber auch auf den anderen Inseln gibt es für Kinder viel zu entdecken und tolle Strände – ist natürlich immer ein wenig davon abhängig, wie das Kind so tickt.

      Ich wünsche euch viel Spaß bei der Planung und eine tolle Reise – und wenn du magst, freue ich mich über Feedback wie es euch und vor allem euren Kindern gefallen hat!

      Liebe Grüße
      Anna

  3. Silke

    Hallo Anna, danke für den tollen Bericht, informativ, ehrlich und ohne Schnörkel.Wir wollen im November nach Hawaii und haben leider nur 16 Tage. Unser Wunsch wäre 3 Inseln. Oahu, Maui und Big Island…. ABER ich befürchte, das wird zu stressig. Unbedingt dabei sein sollte mindestens ein Traumstrand, Lava/ Vulkan ,Wasserfall. Hast du noch Tipps für uns? Einen Heliflug wollen wir auch machen . Danke und liebe Grüße von Silke.

    • Liebe Silke,

      oh wie schön 🙂 Freut mich, wenn ich dir weiterhelfen kann! Wenn euch drei Inseln in 16 Tagen zu viel sind und ihr sowohl Vulkane als auch Wasserfälle und Traumstrände sehen wollte, würde ich euch empfehlen, nach Oahu und Big Island zu fliegen. Traumstrände gibt es auf Oahu ohne Ende (z.B. Hanauma Bay, die gesamte Nordküste oder der Kailua Beach Park im Osten). Schöne Wasserfälle gibt’s auf beiden Inseln, auf Big Island findet man sie hauptsächlich im Nordosten. Dort kann man auch Helikoptertouren buchen, die sowohl über die Vulkane als auch über die Wasserfälle geht.

      Viel Spaß bei der weiteren Planung!
      Liebe Grüße,
      Anna

  4. Hirsch

    Hallo Anna,

    wir planen einen Hawaii Urlaub im Mai 17 (Silberhochzeit). Deine Berichte sind sehr informativ. Hilfreich finde ich auch die Zeitangaben. Sind gerade am überlegen von wann bis wann wir genau gehen sollen. Da wir auch eine Wall watching tour machen möchten, heißt es am beste gleich Anfang Mai. Ich werden noch öfters deine Artikel, für die weitere Planung, zur Hand nehmen. Vielen Dank.

    Liebe Grüße Waltraud

  5. Nicole

    Hallo Anna
    Erstmal; dein Artikel ist super hilfreich für unsere Reiseplanung nach Hawaii- danke!!!!:-)

    Nun habe ich noch eine Frage; ist es möglich in Maui ein Bus/Wohmobil zu mieten und diese Insel somit zu erkunden? Darf man Wild-Campen in Maui? Oder hat es Campingplätze?:-)

    Schöne Grüsse
    Nicole

    • Hallo Nicole!

      Freut mich, wenn ich dir mit meinem Artikel bei der Planung helfen konnte. zu deiner Frage: Es gibt Campingplätze auf Maui, aber da ich sie nicht besucht habe, kann ich dir leider nichts über Zustand, Preise o.ä. sagen. Camper mieten ist auch möglich. Wild campen ist in den USA hingegen generell nicht erlaubt (es gibt aber Ausnahmen, zum Beispiel in National Forests – die wiederum gibt es auf Hawaii nicht). Mit einem Campingplatz bist du auf der sicheren Seite.

      Viel Spaß noch bei der Urlaubsplanung und eine gute Reise!

      Liebe Grüße
      Anna

  6. Steffi

    Hallo Anna,
    wir planen gerade einen Hawaii Urlaub für Ende Oktober. Bis jetzt haben wir ein Angebot für 9 Nächte auf Oahu und 7 Nächte auf Maui. Sind 9 Nächte für Oahu zu viel? Laut deinem Bericht reichen ja 3-4 Tage.
    Liebe Grüße Steffi

    • Hallo Steffi,

      ich würde sagen: Ja, 3-4 Tage reichen eigentlich. Aber man kann auf Oahu auch 9 Tage verbringen und langweilt sich nicht. Ich würde auf keinen Fall die ganze Zeit in Honolulu verbringen. Ein paar Tage dort und eine Woche an der Nordküste stelle ich mir sehr schön vor. Schaut euch aber auf jeden Fall auch noch ein bis zwei andere Inseln an. Wenn man schonmal da ist… Die Flüge sind alle sehr kurz. Ich hoffe, ich kann dir mit dieser Einschätzung ein bisschen weiter helfen 🙂

      Liebe Grüße
      Anna

  7. Wolfi

    Aloha Anna, dein Artikel und wie du ihn geschrieben hast hat uns sehr geholfen mit den Vorbereitungen auf unseren Urlaub. Ich und meine inzwischen Frau (haben auf Oahu geheiratet) 🙂 waren vier Wochen auf Hawaii (Mai 2016), jeweils eine Woche Oahu, Maui, Big Island und auf Kaui.

    Uns hat beiden Maui und Kauai am besten gefallen. Auf Maui wird das Aloha Feeling noch am besten gelebt. Typisch dafür ist das kleine Dorf “Paia”. Kauai ist Natur pur. Wir haben ein Hubschrauber Flug mit Blue Hawaii Helikopter gemacht…einfach unbeschreiblich.

    Zu deinem Geheimtipp “Annies Burger” auf Big Island muss ich noch was loswerden: Sorry Anna aber deine Meinung zu den leckeren Burger können wir nicht nachvollziehen, bei uns gab es schlechte Burger und schlechte Bedienung.

    • Hallo Wolfi!

      Freut mich, wenn ich euch weiterhelfen konnte 🙂 In den vier Wochen konntet ihr bestimmt eine Menge sehen.

      Aber: Waaaas? Das Annies hat euch nicht gefallen? Als ich dort war, war es genial, sowohl vom Geschmack als auch vom Service her. Und gerade beim Service kann man in den USA ja selten meckern, deshalb: Ohje, tut mir Leid! Sicher hatten sie einen schlechten Tag als ihr dort wart.

      Schöne Grüße!
      Anna

  8. Andreas

    Hallo Anna,

    ich möchte mich einfach mal für deinen tollen Bericht bedanken.

    Ich plane, 2018 mit meiner Freundin nach Hawaii zu fliegen um dort nach 10 Jahren Beziehung zu heiraten.

    Sowohl dieser, als auch deine anderen Artikel haben mich ein ganzes Stück voran gebracht.

    Nochmals vielen Dank und liebe Grüße.
    Andreas

  9. Markus

    Die Artikel sind echt klasse und helfen auch mir sehr weiter.

    Habe auch vor die Insel(n) Hawaii zu erkunden, natürlich bei mir doof das ich kein Führerschein habe aber wie du schon schreibst geht es unter umständen auch ohne.

    Für mich ist es jedoch weniger ein Erkundungsurlaub, außer die Touri Hotspots, sondern mehr ne Mischung aus Erkunden, Relaxen und Feiern.

    Paar Nachtbars/Clubs wird es da ja auch geben, da der Flug bei Lufthansa über San Francisco geht gibt es da noch ein kleinen Zwischenstop.

    Da ich aber “nur” Ohaou und ggf Maui sehen mag reichen für mich um die 2 Wochen, hänge dann lieber noch ne Woche San Francisco ran 🙂

    Zum Abschluss sei noch gesagt, danke für den Artikel und weiterhin viel Spaß beim reisen.

  10. Puhhh… was für ein geiler Artikel. Da ich selbst schon seit einigen Jahren mit Hawaii liebäugel, freue ich mich besonders über diesen Artikel. Habe ihn durchgelesen und viel Freude dabei gehabt. Sofort mal auf Bookmark und heute Abend nochmal durcharbeiten. Im nächsten Jahr soll es mit Hawaii unbedingt was werden.

    Danke für die Inspiration.

    Gruß, Michel

  11. Oh, wie schön. Ich bin seit drei Wochen zurück aus Hawaii und habe mich grad sehr über den “Flashback” gefreut. Es sind auf jeden Fall ganz besondere Orte. Und den Kona-Kaffee vermisse ich jeden Morgen;-)

  12. Ich war auch letztes Jahr zum ersten Mal im Paradies – allerdings waren wir nur auf Maui. Dafür aber auch 10 Tage. Und 10 Tage waren (obwohl ich es zu Beginn vermutet hatte) überhaupt nicht zu lang. Wie Du schon sagts, je länger umso besser 😉

    Für mich ist Maui das schönste Reiseziel, welches ich bislang besucht habe. Deshalb muss ich auch dringend bald die anderen Inseln erkunden. Tolle Übersicht, die Du zusammen gestellt hast.

    Liebste Grüße
    Sophia

  13. Ingeborg

    Hi Anna, das ist ein so toller Überblick über die Hawaiianischen Inseln in den Weg dorthin usw. Ich, wenn ich könnte, würde schon morgen nach deinen Empfehlungen planen. Aber in meinem Alter kann man nicht mehr so viel Neues erfassen, also würde ich (mit über 80) mich auf den Besuch einer Insel beschränken. Da scheint mir doch MOLOKAI für mich am geeignetsten. Du hebst die Entspannungskomponente für dort als vorteilhaft heraus. Und dann würde ich dir meine Eindrücke schildern, denn es ist ja eine der Inseln, die du noch nicht selber erforscht hattest. Was meinst du?

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