Sonnenuntergang mit Palmen am Strand von Haleiwa, Oahu, Hawaii.

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Sprachlos auf Hawaii

Heute vor genau drei Wochen bin ich zum letzten Mal im Paradies aufgewacht. Ein paar Stunden später bin ich in Honolulu in einen Flieger Richtung Salt Lake City gestiegen. Widerstrebend. Mein Visum war noch zwei weitere Monate gültig. Ich hätte bleiben können, mir eine Bleibe suchen, irgendwo am Strand, für ein paar Wochen. Stattdessen trat ich die erste Etappe auf meinem Weg von Hawaii zurück nach Hause an. Seit drei Wochen bin ich nun wieder hier, auf der anderen Seite der Welt, wo gerade Winter und bald Weihnachten ist und alles ganz anders aussieht.

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Ich bin wieder da, aber ein Teil von mir ist noch nicht zurück. Der Körper reist schneller als die Seele. Und noch nie habe ich das so sehr gemerkt, wie bei dieser Reise. Ich laufe jeden Tag bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zur Arbeit, und jeden Tag rückt Weihnachten wieder ein Stück näher. Aber ein Teil von mir lässt sich immer noch jeden Tag auf einem großen Surfbrett im Pazifik treiben, die Beine im Wasser baumelnd, und beobachtet still die Korallen, die am Meeresboden funkeln wie bunte Kristalle, wenn die Sonne darauf scheint. Knallgelbe Fische, grüne Meeresschildkröten und Delfine neben mir im Wasser. Innerlich liege ich noch immer am Strand und beobachte die Wellen. Kämpfe mich durch dicht bewachsene Regen- und Bambuswälder hin zu riesigen, einsamen Wasserfällen und versuche, die Mücken durch Gedankenkraft von meiner Haut fernzuhalten.

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Das ist der Teil von mir, der erzählen möchte, wie es war und noch keine Worte gefunden hat für das, was war. Die Reise nach Hawaii war – und das ist nicht übertrieben – die beste Reise meines Lebens. Nirgends auf der Welt hat es mir so gut gefallen wie dort, fernab aller Küsten, mitten im Pazifik. Und auch wenn schon drei Wochen zwischen Hawaii und dem Jetzt liegen, lebe ich in zwei Welten.

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Hawaii und ich. Vielleicht ist das der Beginn einer großen Liebe. Aber das hier soll kein Liebesbrief werden. Nur ein Tagtraum vom Paradies. Bis jetzt ist Hawaii mehr Fantasie als Realität.

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Über die Autorin

Bloggerin und Autorin Anna Röttgers Reiseblog Anemina Travels Avatar
Anna liebt das Geräusch von Regen auf einem Zeltdach, Gespräche am Lagerfeuer und Nordamerika. Sie würde einen spontanen Roadtrip jederzeit einem Tag am Pool vorziehen und ist am liebsten draußen - zum Wandern, Surfen oder Snowboarden.

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